Thekenschnack

Kai Preston

Dirk, der geilste Helikopter Pilot

Magen-Bypass Operation – Feuer und Flamme – Podstock - Rudermaschine

26.04.2026 138 min

Zusammenfassung & Show Notes

 Magen-Bypass Operation – Feuer und Flamme – Podstock - Rudermaschine

Britt-Marie hatte eine „kleine“ Magen-Bypass Operation und natürlich nutzen wir die Chance uns und euch ein Update von ihr geben zu lassen und natürlich auch sie darüber auszuquetschen. Nach so einem, wenn auch interessanten, ernsten Thema das evtl. nicht für jeden etwas ist geht es direkt zur Serie Feuer und Flamme welche ja ein paar Fans in unseren Reihen hat. Auch wenn der Barkeeper das nie verstehen wird 😉 und Tanja hat nach unseren Fachsimpeln über Rudergeräte direkt zugeschlagen. Ja Werbung wirkt 😄 

Für diese Episode vom Thekenschnack liegt auch ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprecheridentifikation vor.

Bitte beachten: das Transkript wurde automatisiert erzeugt und wurde nicht nachträglich gegen gelesen oder korrigiert. Dieser Prozess ist nicht sonderlich genau und das Ergebnis enthält daher mit Sicherheit eine Reihe von Fehlern. Im Zweifel gilt immer das in der Sendung aufgezeichnete gesprochene Wort. 

Anwesende

Shownotes
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Music from filmmusic.io:

Licence: CC BY

Transkript

Kai
00:00:30
Hallo und herzlich willkommen Willkommen wieder beim Thekenschnack. Und ihr wisst, die ganze Theke im Internet. Ich hoffe, das Intro war jetzt mega übersteuert, weil ich habe nichts vorher getestet. Und ich sehe nur, wie es direkt in Rot ausschlagt durchgehend. Aber da müsst ihr durch. Das kennt ihr ja vom Thekenschnack. Die Musik muss laut sein. Wir sind heute wieder zu viert. Zu 14, habe ich mir gerade überlegt. Extrem verjüngt, weil wir haben die ganzen alten Männer sind nicht da. Daher Ladies first. Hallo Tanja.
Tanja
00:01:01
Hallo.
Kai
00:01:02
Und hallo Brin.
Britt-Marie
00:01:03
Hallo.
Kai
00:01:05
Und aus dem Norden wieder zugeschaltet. Hallo Sven.
Sven
00:01:08
Moin.
Kai
00:01:10
Er hat ja letzte paar Mal gefehlt gehabt, da er froh, dass es heute wieder geklappt hat. Und gleich mal vorab, ein Gruß an meine große Tochter. Die hat mich seit neuestem unseren Tee geschnackt. Nach der letzten Folge kam sie direkt, Papa, was hast du da erzählt?
Britt-Marie
00:01:27
Du plauderst Geheimnisse aus.
Kai
00:01:29
Ich kann keine Geschichten mehr von meiner großen Tochter erzählen. Ich habe nicht gesagt, ich muss nachher wieder runter aufnehmen. Ah, und wann kommt die? Ja, wenn alles gut geht am Wochenende. So lange brauchst du. Heute ist Dienstag, für alle, die nicht wissen. denke ich, oh Mann, jetzt muss ich wirklich aufpassen, was ich sage. Jetzt kann ich nur noch Geschichten über die zwei Kleinen erzählen. Daher, so, wir haben eine große Geschichte, Britt, sollen wir damit anfangen, weil da habe ich gar keine Einschätzung, das könnte jetzt zwei Stunden gehen, weil alle interessiert sind. Denn die Britt hatte eine große, und es ist nicht ihr Bücherregal, steht auch noch drin, aber sie hatte keine...
Britt-Marie
00:02:06
Ich war so kurz davor, die Karte einfach nach rechts zu schieben, Aber ich habe es dann doch nicht gemacht. Das war übrigens was. Das schaffe ich noch, bevor ich ins Krankenhaus muss. Das schaffe ich noch. Vergiss es.
Kai
00:02:19
Die Brit hat hier große Lebensveränderungen gestartet.
Britt-Marie
00:02:22
Genau, genau.
Kai
00:02:22
Ihr habt leider kein Bild von ihr. Daher seht ihr es nicht. Vor allem, die trägt ein schwarzes T-Shirt, Pullover. Den kenne ich gar nicht.
Britt-Marie
00:02:29
Ein T-Shirt, ja.
Kai
00:02:30
Hängt wohl mit zusammen.
Britt-Marie
00:02:31
Nicht dein Knall orange. Ehrlich gesagt, trage ich. Also ist es noch viel schlimmer. Vorderseite und Rückseite hat das Marvel-Logo. Das kann ich euch jetzt nicht zeigen. Aber ja.
Kai
00:02:43
Hast du dir das gegönnt jetzt oder so? Oder hattest du das noch im Schrank gesagt?
Britt-Marie
00:02:46
Das hatte ich mir tatsächlich vor Längerem geholt irgendwann mal. Und dann habe ich mein Kram zusammengepackt und ich habe gar nicht so viele T-Shirts. Und dann dachte ich, okay, fürs Krankenhaus, ich möchte ja auch nicht die ganze Zeit im Schlafanzug rumrennen, das ist ja auch doof. Und dann dachte ich, dann nimmst du irgendwas Bequemes und dann habe ich das T-Shirt eingepackt. Und irgendwann, ich wurde ja immer durch die Gänge gejagt von der Physio, irgendwann liefen wir dann also da diese Gänge hoch und runter. Na ja, Bewegung halt. Dann liefen also diese Gänge hoch und runter und zwei Schwestern unabhängig voneinander am Anfang der Strecke oder am Ende der Strecke, ich finde ihr T-Shirt schön und ich so, Immerhin etwas. Naja.
Kai
00:03:21
Ihr kennt ja die Brit, aber die Brit hat nochmal ihren Aufnahmepulier. Der ist orange. Orange war da immer? Ne, orange.
Britt-Marie
00:03:27
Dein Haar ist rosa und poloweiß. Der liegt hier neben mir.
Kai
00:03:31
Und zwar ganz überraschend in schwarz. Ja, ihr habt schon gehört, die Brit war im Krankenhaus.
Britt-Marie
00:03:37
Aber freiwillig.
Kai
00:03:38
Die Zeit gehört dir, so viel du erzählen möchtest. Wir schmeißen einfach Fragen rein.
Britt-Marie
00:03:45
Ja, also im Endeffekt, Also es ist ja immer die Frage, wie viel Seelenstript ist, wie man betreiben. Aber ich finde, das ist ein Thema, was gerade super wichtig für mich ist. Wahrscheinlich auch die nächsten zwei, drei Jahre auf jeden Fall wichtig sein wird. Und ich finde es doof, da irgendwie so ein Stigma draus zu machen oder ein Tabu drauf zu legen. Ich meine, ich muss jetzt nicht jedes Detail erzählen, aber dass ich grundsätzlich eine Magen-OP habe machen lassen, einfach weil ich starkes Übergewicht habe und weil das im Alltag halt mittlerweile so weit war, dass die Leidensgrenze einfach nicht mehr aushaltbar war für mich, habe ich dann gesagt, okay, das ist jetzt soweit. Und ich habe da ganz, ganz lange mit mir gerungen. Ich war eigentlich 2019 schon einmal in der Klinik, um die ersten Untersuchungen machen zu lassen für ein Gutachten. Und dann kam Corona. Und dann habe ich gesagt, Leute, ich setze keinen einzigen Fuß mehr in irgendeine Klinik. Scheißegal, was ist. Also das hat dann quasi zwei Jahre im Grunde gedauert, bis dann es wieder so weit war, dass ich gesagt habe, okay, jetzt könnte man wieder quasi von vorne anfangen. Das ist dann aber natürlich auch immer eine Frage, wie viel will man sich eingestehen, dass es überhaupt sein muss und so weiter. Da steckt ja noch ganz viel dran. Dann bin ich, stande Pede von Corona direkt in eine Depression rein. Das hat dann so ungefähr noch mal anderthalb Jahre gedauert, bis ich das alles einigermaßen im Griff hatte. Und dann hatte ich quasi erst wieder die Bandbreite für alles andere. Und jetzt war es dann eben soweit und gut. Tatsächlich ging es dann sehr, sehr schnell, was dazu geführt hat, was auch daran hing, dass ich in der Zeit, in der ich mit der Depression quasi auch teilweise krankgeschrieben war, dass ich in der Zeit nochmal richtig viel zugenommen habe. Deswegen war dann auch die Leidensgrenze halt ziemlich hoch. Und dann habe ich gesagt, das geht so nicht mehr. Naja, und dann bin ich halt ins Adipositas-Zentrum in Sachsenhausen in Frankfurt. Die machen das ja schon seit 30 Jahren. Die sind da eine der Ersten, die das gemacht haben in Deutschland. Und ich hatte mich für Sachsenhausen entschieden. Es gibt ja auch noch andere Adipositas-Zentren in Frankfurt. Und auch in Offenbach gibt es die Sana-Klinik, die sehr neu ist und auch sehr guten Ruf hat. Und ich habe mich aber für Sachsenhausen entschieden, weil ich halt sehr, sehr hoch auf der Skala bin vom Gewicht her. Also man unterteilt es in BMI 1, 2 und 3. Und ich bin halt deutlich sehr weit oben in 3. Und ich habe mir halt gedacht, okay, ich weiß ja nicht, wie da der Schnitt ist, der da so hinkommt. Aber der ist bestimmt nicht auf dem Gewicht, auf dem ich da rumeiere. Und ich habe halt echt Angst vor dieser OP, weil es ist halt eine richtige Operation. Und ich habe das Übergewicht, ich habe Probleme mit dem Bluthochdruck, ich habe die Schlafapnoe. Also ich hatte eigentlich ehrlich gesagt, fahre nicht Angst, dass ich den auf dem OP-Tisch einfach verrecke. Nach dem Motto, keine Ahnung, Atem setzt aus oder was auch immer. Und deswegen habe ich das auch lange vor mir hergeschoben. Und... Naja, und dann bin ich aber hin und dadurch, dass dann halt die Kilozahl so hoch war, gab es da auch gar keine Diskussion mehr, sondern ich habe denen aber auch deutlich zu verstehen gegeben, dass es also jetzt für mich auch nicht mehr geht und dass ich vor allen Dingen es auch nicht alleine schaffe, denn normalerweise ist es ja so, dass du vorher eine ganze Reihe an konservativen Therapien durchgehen musst, um zu gucken, ob die funktionieren für dich und wenn die funktionieren, dann kriegst du im Grunde diese OP in Anführungszeichen nicht bewilligt. Das heißt, du machst ein halbes Jahr Ernährungstherapie, du machst irgendwie Sport, du machst alles Mögliche vorher, was als konservative Therapie gilt und dann wird geguckt, ob das anschlägt. Und jetzt ist es bei mir aber gar nicht mehr möglich. Also Sport, haha, ja, ich bin froh, dass ich mich selber noch bewegen kann und genauso auch mit anderen Dingen. Und deswegen hat er dann gesagt, okay, gut, wir gucken mal, wann der nächste Termin ist. Und ich so, okay, das war so was, weil beim ersten Mal, ich habe ja schon mal ein Gutachten gehabt, beim ersten Mal hat es ein gutes Dreivierteljahr gedauert, bis ich alle Untersuchungen durch hatte und so weiter und so fort. Also es hat recht lang gedauert. Und diesmal kam ich da halt an und dann meinte er so, ja, also eigentlich müssten Sie sechs Monate vorher, früher war das so, man muss vor der OP Gewicht verlieren, damit die OP überhaupt gemacht werden kann. Weil du bist natürlich dick, du hast ganz viel Fettgewirr und so weiter und die gehen dann ja rein mit endoskopischen, Dingern, also Werbzeugen, genau, also du wirst nicht aufgeschnitten, sondern du hast nur so ganz kleine Mini-Schnitte und so.
Sven
00:07:57
Nur ein bisschen aufgeschnitten.
Britt-Marie
00:07:59
Genau, aber da muss natürlich dann auch Platz sein, ja, und das heißt, der braucht auch nicht so Spannen und so weiter und deshalb musst du halt vorher, musst du halt dann selber versuchen, Gewicht zu verlieren. Da habe ich schon gesagt, das schaffe ich alleine zu Hause nicht und früher war es so, dass man dann gesagt hat, die Leute kommen dann, wenn sie das alleine nicht schaffen, vorher eine Woche ins Krankenhaus stationär und werden dann eben auf so Leberfasten gesetzt oder auf 900 Kilokalorien oder vielleicht sogar auch nur auf Eiweißshakes oder so. Also je nachdem, was halt ansteht. Und dadurch wird das Gewicht halt so gut es geht runtergedrückt und so. Und jetzt ist es aber wohl so, das hat sich mittlerweile wohl geändert, meint der Arzt, dass mittlerweile man dann sagt, okay, dann müssen die Leute zu Hause sechs Monate im Vorhinein eben eine Spritzenkur machen. Also das, was man so kennt, Osempic und Monjaro und dieser ganze Kram, was es halt alles gibt. Und diese Spritzen sind aber in Deutschland von den Krankenkassen noch nicht anerkannt. Das bedeutet, die müsstest du selber zahlen und das wären halt 300 Euro im Monat. Und da habe ich gesagt, Entschuldigung, ich meine, das geht, natürlich geht das ja, also für mich, aber ich habe gesagt, das ist mir zu viel, das kann ich im Moment nicht leisten. Und da habe ich gesagt, gibt es irgendeine Studie, gibt es irgendwas, wo vielleicht anteilig die Kasse was übernimmt, also dass man vielleicht am Ende nur noch, ich weiß nicht, 40 Euro pro Spritze zahlen muss oder 100 oder so. Naja, und auf jeden Fall meinte er dann, er müsste dann mit seiner Chefin sprechen. Dann sprach er mit Und seine Chefin kam dann zurück und meinte, Also wir würden sie drei Wochen stationär aufnehmen und würden zusehen, dass wir das quasi im Vorfeld dann im Krankenhaus so weit runterdrücken mit dem Gewicht, wie es geht. Und dann wäre der OP-Termin direkt im Anschluss. Und dann wurde ich direkt, und dann meinte ich, wäre das für Sie okay? Oder meinte ich, ja klar. Dann wurde ich direkt zur nächsten Dame geschickt. Ich wusste gar nicht, was, also ich wurde so ein bisschen blind überall hingeschickt. Ich wusste nicht so richtig. Aber das ist das Schöne bei diesem Zentrum, weil da sitzen halt alle notwendigen Ärzte in einem Haus und du wirst halt quasi nur von Zimmer zu Zimmer geschickt mit so einem Laufzettel im Grunde. Und das Zimmer, in das ich da geschickt wurde, war die Dame, die die Termine macht. Und die meinte, ja also, OP-Termine, ich könnte Ihnen das, das und das anbieten. Haben Sie irgendwelche Präferenzen? Ich so, ich nehme den nächsten. Und meinte, okay, in sechs Wochen. Und ich dachte so, oh mein Gott, in sechs Wochen. und nachdem ich vorher ja fast ein Jahr gewartet hatte beim ersten Anlauf naja und da ging das ruckzuck und dann war ich jetzt drin, und bin sehr positiv aus der Geschichte rausgegangen es hat alles gut geklappt, die drei Wochen vorher natürlich klar, Wer isst gerne 900 Kilokalorien am Tag? Nehm doch mal eine Kilozahl.
Kai
00:10:31
Wir haben sie ja schon mit erstaunen gehört.
Britt-Marie
00:10:33
Ja, ja, ja.
Kai
00:10:34
Du hast mir ja schon gewhatsappt und ich dachte.
Britt-Marie
00:10:36
Sie lasst dich verhungern. Genau. Also ich habe im Vorfeld die drei Wochen vor der OP 35 Kilo verloren. Und das ist halt schon sehr geil. Ja, das war schon super. Dummerweise war es aber auch so, also jetzt im Nachhinein, ganz ehrlich, sie hätten das ein oder andere besser erklären können. Gott sei Dank kann ich googeln, aber es war schon so ein bisschen. Also ich hatte ganz am Anfang gedacht, ich kriege nur flüssig essen. Ich dachte, aber war gar nicht so. Ich bekam schon noch eine Scheibe Brot und ganz viele Eiweißsachen. Also es war eigentlich ganz einfaches Essen. Morgen gab es immer eine Scheibe Brot und Käse und ein bisschen Quark, statt Butter halt oder Lettter oder so. Also ein bisschen Quark, zwei Scheiben Käse und eine Scheibe Vollkornbrot.
Kai
00:11:20
Das ist ja ein Frühstück.
Britt-Marie
00:11:21
Und dann konnte es Tee oder Wasser. Ja, das ist super. In der ersten Woche. Nach der zweiten Woche. Und das Problem ist aber, du kriegst das auch abends. Also du kriegst aber morgens eine Scheibe Brot, abends kriegst du eine Scheibe Brot.
Kai
00:11:32
Hier ist dein Brot, palzt dir ein.
Britt-Marie
00:11:34
Naja, und um dann die Eiweiß, um das Eiweißkontingent abzudecken, war das einfachste natürlich Käse. Das heißt, ich habe zwei Wochen im Grunde jeden Abend und jeden Morgen eine Scheibe Vollkornbrot mit Käse und Quark gegessen. So ein bisschen Quark zum Draufstreichen nur für drunter. Und ganz ehrlich, nach der zweiten Woche, wenn ich nur ein Vollkornbrot gesehen habe, es ging gar nicht mehr. Und mir war schon klar, ich vermute, es war ein Vollkornbrot, damit der Darm auch ein bisschen in Arbeit bleibt und so, dass der nicht komplett und so. Das ist mir alles schon klar. Auf jeden Fall habe ich dann zum, also dann habe ich zu dem einen jungen Mann, der das Frühstück gebracht hat, meinte ich, ich will mich wirklich nicht beschweren. Aber wenn ich noch eine Scheibe Vollkornbrot sehe, dann schreie ich. Könnte ich irgendwie, irgendwas anderes zum Frühstück haben. Ich nehme auch nur Quark, ich brauche kein Brot. Also ich war wirklich so immer verzweifelt. Ich meinte, oder eine Scheibe Graubrot, weil ganz am ersten Tag hatte ich eine Scheibe Graubrot, danach gab es nur noch Vollkornbrot. Und ich so, oder eine Scheibe Graubrot oder was? Und der so, ich gucke mal, was ich machen kann. Dann ging er weg, dann kam er wieder und dann hatte ich statt der Scheibe Vollkornbrot, ich meine, das war ja schon ein gutes, da gibt es, hatte ich ein Brötchen. Ein richtiges weiß Brötchen. Ich meine, das sind natürlich total leere Kalorien, aber scheißegal, scheißegal, Ich war froh, dass ich was anderes hatte. Und er hat wahrscheinlich, das war das Einzige, was er gefunden hatte. Und ich fand es trotzdem sehr süß. Und daraufhin...
Kai
00:12:57
Plötzlich schmeckt alles geil, wenn man nur noch eine Sache zu sich bekommt den ganzen Tag.
Britt-Marie
00:13:01
Ganz ehrlich, du weißt gar nicht, wie gut plötzlich Obst schmeckt. Ich kann das vorstellen. Ich hatte halt einfach gar nichts. Und da war noch mal ein Apfel dabei. Ich so, mein Gott, ein Apfel. Und zum Mittagessen gab es dann, normalerweise hat die Küche was geschickt. Die haben da direkt, ich bin auf dem Schiffercampus gewesen, die haben da leider keine Kartinen und keine Küche mehr. Das heißt, das wird dann immer alles rübergeschickt vom anderen Standort. Und da kam es halt öfter mal vor, weil ich ja dieses Spezialessen hatte, sprich weniger Kalorien, dass halt mein Essen einfach nicht mitkam. Was dann dazu führte, dass dann, dass die Schwestern sich immer was aus den Rippen schneiden mussten. Das tat mir dann auch irgendwie ein bisschen leid. Also das normale Essen, ich habe zweimal normales Essen gekriegt, wo dann die Vorgabe war, bitte nur die Hälfte essen. Und das, sage ich euch, das ist wirklich fies. Weil das war so, war so, okay. Naja, und ansonsten, was man sich halt vorstellt, also im Grunde nichts richtig gewürzt und alles halt nur gedünstet. Also ein bisschen Fisch und ein bisschen Reis, das war ehrlich gesagt noch mein Highlight. Ansonsten gab es ganz viel Kohlrabi, was ich hasse, wie die Pest. Das Einzige Positive daran war, dass das so weich gekocht war, dass es eigentlich nicht mehr nach Kohlrabi schmeckte. Aber es war auch so ein bisschen...
Kai
00:14:09
Babynahrung bekomme.
Britt-Marie
00:14:10
Naja, nee, es war schon richtiges Gemüse. Ich musste schon noch kauen, aber also, weißt du, Karotten und sowas, von mir aus, gibt mir Zweimal so viel Karotten und kein Kohlrabi, aber egal. Und ansonsten, ja, halte ich viel Gemüse, klar. Und Eiweiß, also ganz viel Eiweiß, wenn es möglich war. Und ich habe sogar auch mal Kartoffeln gehabt. Ich dachte, ach, geil. Und mein absolutes Highlight war Gemüsebolognese mit richtigen weißen Nudeln. Und das war der Tag, an dem ich nicht essen konnte, weil mir so schlecht war, dass ich auf alles Essen verzichtet habe. Ich dachte, das einzige Essen, das ich wirklich wollte. Naja und Du sagtest gerade.
Sven
00:14:48
Das wäre alles so ungewürzt gewesen. Ja. Also warum?
Britt-Marie
00:14:53
Ja, also ich weiß es, also ich vermute mal, weil Salz Wasser zieht, würde ich jetzt mal behaupten. Aber ich glaube auch, weil der Magen-Darm-Trakt halt einfach super empfindlich auf stärkere Gewürze reagiert.
Sven
00:15:04
Weil es einfach so schonkostmäßig ist.
Britt-Marie
00:15:05
Genau, genau, genau. Und das ist im Grunde jetzt auch, wie ich jetzt aktuell esse. Also ganz ehrlich, ihr ahnt gar nicht, wie sehr ich mich nach Salz sehne. aber das geht noch nicht so richtig naja, auf jeden Fall, lief das aber alles ganz gut und es war okay, also es war, wie gesagt ich hatte ja nur mit Flüssig gerechnet, deswegen war ich schon glücklich über richtiges Brot und richtige Kartoffeln und ja, und dazu gab es dann halt Wasser oder Tee, klar und, Und ansonsten war mein Problem eigentlich, also das war das Essen, das hat alles gut funktioniert. Dann habe ich einmal die Woche eine Abnehmenspritze gekriegt und da muss ich euch ganz ehrlich sagen, ohne Scheiß, man hört ja immer alle möglichen Dinge, also dass eben der Metabolismus hochgeht und dass man dann auch gar keine Hungergefühle hat und nichts mehr. und das stimmt tatsächlich. Also ich hatte null Hunger. Das war wirklich das, ich habe ja gedacht, ich nage da am Bettkasten sozusagen. Nee, also ich hatte wirklich gar keinen Hunger. Das fand ich aber krass, dass das wirklich so gut funktioniert. Ich habe immer gedacht, das ist alles irgendwie so ja, Gerüchte, Märchen, Hollywood, ja, aber Nö, ob Schleff das gehört.
Kai
00:16:11
Denn einfach auch schlecht wurde, wenn es an Essens schon mehr oder weniger gedacht haben, weil Direktor Körbeck sagte.
Britt-Marie
00:16:16
Oh my God, das ist so voll. Ich habe auch grundsätzlich sehr viel Glück gehabt, dass mir kaum schlecht war. Ich habe fast gar keine Nebenwirkungen gehabt, auch von der Narkose zum Beispiel, gar nicht. Also ich habe wirklich richtig Glück gehabt. Mir war am Anfang ein bisschen unterschwellig, übel, aber wirklich so wenig, das ist, also wirklich kannst du eigentlich vergessen als Nebenwirkung. Das war wirklich kein Problem. Und dann ging es einfach noch so, weil mir ja auch irgendwie, also manchmal haben die vielleicht angenommen, dass ich Dinge weiß. Also Osempic sagte mir was, aber Manjaro, Manjaro, das ist auch eben so eine Abnehmenspritze, die heißt halt so, die das sagte mir nix. So, am ersten Tag kam die Krankenschwester, winkte mit der Spritze und meinte, Mangiare, Mangiare und ich dachte so, okay, will ich mir jetzt hier gerade sagen, das ist mein Flüssigessen jetzt für die Zukunft oder sowas? Und ich dachte, die ist vielleicht Italienerin und macht sich da einen Scherz jetzt draußen und sagt, hier kommt dein Essen und so und irgendwie am dritten Tag, nachdem das nicht auffällte mit Mangiare und ich dachte, die können nicht alle Italienerinnen sein, ging mir dann auf, ging mir dann auf, okay, ah, das ist der Name von der Spritze. Hat ein bisschen gedauert. Naja, und auf jeden Fall. Aber das, was nicht funktioniert hat, leider, und zwar kriegst du normalerweise dann auch über die drei Wochen tatsächlich jeden Tag, über zwölf Stunden war das bei mir dann immer, also wirklich die ganze Zeit, wirst du an so einen Tropf gehängt mit so, ich weiß nicht wie viele Liter das sind, ich glaube zwei Liter Flaschen oder so was oder anderthalb Liter Flaschen. Da kriegst du so eine Aminosäure-Mischung, die dazu führen soll, dass dann deine Leber ein bisschen schrumpft und weicher wird, damit einfach mehr Platz ist im Körper, wenn dann operiert wird. Und das muss auch unter Aufsicht gemacht werden. Das kannst du, also alleine darfst du das nicht machen. Und nach der ersten Woche, und das wird dir gegeben, also das ist so viel an Flüssigkeit und geht über so einen langen Zeitraum, dass die in der Regel dir einen zentralen Venenkatheter legen und nicht über einen Katheter an der Hand oder in der Armbeuge gehen, weil der zu klein ist. Und der zentrale Venenkatheter, den ich hatte, der war am Hals. Und das war auch echt ein kleiner Eingriff, war jetzt nicht so schlimm, aber ich war vorher auch so nervös und so. Und bei mir war leider dann das Problem, dass nach der ersten Woche sich der entzündet hat, weil wohl, das ist, weil irgendjemand, also das kann immer mal passieren, ja. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass in dem Fall falsche Handhabung durch die Schwestern der Grund war. Da gibt es verschiedene Gründe, warum ich das glaube, inklusive einem Gespräch mit einer Anästhesistin, die mich dann hinterher quasi verarzten musste. Aber ich weiß natürlich nicht, woher es kam. Aber im Endeffekt war es so, es hat sich entzündet. Dann war eine Woche lang wirklich, ich sag mal, die Kacke am Dampfen, weil nicht klar war ... Kann die OP überhaupt noch gemacht werden? Denn wenn man Fieber hat, sollte man im Anschluss eigentlich keine OP machen. Aber jetzt war ich ja Gott sei Dank erst in der zweiten Woche. Das heißt, es wäre noch genug Zeit dann bis zur OP. Plus kriegen sie die Infektion überhaupt in den Griff? Weil bei mir war es dann so, dass die Infektion am Hals, die hat sich dann verhartet und verdickt. Und da hat sich Flüssigkeit unter der Wunde gesammelt. Und später hat die auch geeitert. Und also es war wirklich sehr, sehr unangenehm. Ich habe dann drei Tage mit Fieber verbracht, also bis hoch zu 40 Grad. Mir ging es wirklich richtig dreckig. Und das ist ja normal mit so einer Infektion. Aber dann haben die halt, ich habe auch so viel Blut in meinem Leben auch noch nie abgegeben. Und dann stellte sich wohl raus, das habe ich jetzt im Nachhinein erst erfahren. Also ich wusste, dass ich Bakterien im Blut hatte und dass es zwischendurch ein bisschen heikel war, weil es dann plötzlich hieß, ich stehe jetzt die nächsten drei Tage unter Quarantäne. Und ich so, what? Also es war nur so eine softe Quarantäne.
Sven
00:19:51
Genau, was du hören willst.
Britt-Marie
00:19:52
Ja, aber es war so, also nach dem Motto, okay, die OP könnte nicht klappen, du hast immer noch fucking 40 Grad Fieber, dir geht's richtig dreckig. Mir war auch ständig entweder sauheiß oder saugkalt. Also entweder habe ich alle Fenster aufgemacht und alle Decken von mir geschmissen oder habe nur eine zweite Decke gebeten. Also mir geht's richtig schlecht. Und dann haben sie halt festgestellt, dieses Bakterium ist halt im Blut und dann mussten die Schwestern halt immer in voller Montur reinkommen, also mit Maske, Handschuhen und eben so diesem Übermantel. Und dann mussten die, bevor die mein Zimmer verlassen haben, da war extra so eine kleine Mini-Station dann aufgebaut worden, mussten die das immer an alle Tür quasi dann in diese Tonnen kloppen, bevor sie wieder raus auf die Station gegangen sind, damit sie eben nichts von mir raus auf die Station mit schleppen, falls es doch was Gefährliches sein sollte. Und ich dachte so, oh mein Gott, also das war schon ein bisschen scary.
Tanja
00:20:42
Und das ist aber wirklich heftig.
Sven
00:20:43
Das ist inzwischen aber das Standardprozedere, auch wenn du positiv auf irgendwelche Krankenhauskeime testest oder diese ganzen Geschichten.
Tanja
00:20:51
Das ist ja klar, aber ich meine, dass du generell dann auch noch so was schwerwiegendes ja quasi dann auch noch da oben am Hals hattest.
Britt-Marie
00:20:59
Ja, aber das Problem ist nämlich auch, du wirst ja vorher, das war ja auch noch das Ding, ich kam ja an und dann standen, habe ich da fünf Stunden wirklich im Wartezimmergespräch, insgesamt fünf Stunden hat es gedauert, da habe ich alle Risikogespräche quasi am Stück geführt. Inklusive dem Risikogespräch für den zentralen Venenkatheter, wo es halt am Grunde hieß, das wird durch den Hals oder durch das Schlüsselbein, bei mir war es beim Hals, durch den Hals eingeführt. Und dann wird das in eine Vene gelegt. Und diese Vene, die führt quasi am Herzen vorbei und ist dann im Herz-Brust-Raum. Und wenn sich da was entzündet, dann kann das sehr schnell sehr gefährlich werden, weil es eben am Herzen direkt ist.
Kai
00:21:40
Tanja, du kippst uns jetzt aber nicht gleich um, oder?
Britt-Marie
00:21:43
Nein, nein, nein. Das tut mir leider. Und dann hat dieses Gespräch, dieses Gespräch endete wie alle Gespräche, aber das passiert so selten. So wer geht, das heißt ich. Naja, auf jeden Fall war es dann aber so, dass die halt natürlich sehr genau kontrolliert haben. Sobald da, als es rot wurde schon beim Neuverpflastern, als sie das gesehen haben, haben sie schon den ersten Arzt gerufen. Dann ist das Fieber hochgegangen. Ich wurde ja alle zwei Stunden, wurden ja Temperatur gemessen und Blutdruck gemessen und Blutzucker gemessen. Ich habe noch nie so viele, meine Finger, ich habe noch nie so viele Blutzuckerstiche, also alle zwei Stunden, drei Wochen lang, so such dir einen Finger aus, ja, also ehrlich, naja, und, ähm. Ich war schon sehr gut verarztet und die haben sich echt gut gekümmert. Da kann ich gar nichts sagen, aber es war halt so unnötig. Im Nachhinein habe ich festgestellt, im Arztbrief stand es konkret drin, das haben sie mir natürlich nicht gesagt, dass ich Staphylococcus-Bakterien im Blut hatte. Dadurch natürlich die Quarantäne, weil die Angst hatten, dass der rausgeht an die anderen. Die anderen, die da sind, sind ja meistens Leute, die entweder kurz vor der OP oder kurz nach der OP sind. Also auch in einem vulnerablen Zustand eigentlich. Naja, und auf jeden Fall war es dann so, dass der Katheter war dann gezogen. Und das hieß, ich konnte diese Aminosäure nicht mehr kriegen. Und dann war jetzt meine Frage, kann diese OP überhaupt stattfinden. Wenn zwar ich genug Gewicht verliere, aber halt die Leber nicht schrumpft quasi. Also ist dann überhaupt genug Platz für die OP? Und deswegen war tatsächlich, also im Grunde wusste ich nicht, was für eine OP ich kriege, bis zum Zeitpunkt, als ich aufgewacht bin, so nach dem Motto, was habe ich jetzt gekriegt? Also es war entweder, also es standen zwei verschiedene Verfahren zur Auswahl. Entweder ein, Ein Schlauchmagen, das ist mit einer der gängigsten Operationen oder aber ein Bypass, in meinem Fall war das ein Mini-Bypass, ein Omega-Loop-Bypass. Da ist beim Schlauchmagen wird quasi ein Stück vom Magen abgeschnitten und du hast dann quasi, da wird der Magen zum Schlauchmagen gemacht. Und beim Bypass ist es so, dass nicht nur der Magen quasi verkleinert wird und der bleibt aber drinne, also im Körper. Der wird nicht weggeschnitten wie beim Schlauchmagen, sondern bleibt drinne und wird aber so abgetackert, wie mit so einem Zacker. Und der Teil, der dann quasi abgetackert ist, das bleibt alles im Körper drin. Das wird halt nicht nur benutzt. Und du hast dann oben quasi so eine kleine Tasche, die geformt wird. Das ist quasi dann dein Magen. Aber beim Mini-Buypass ist es so, dass auch ein Stück von deinem Darm quasi. Also das wird nicht weggeschnitten, aber das wird neu verbunden. Das heißt, es ist quasi ein Stück, also ein Teil von meinem Magen ist stillgelegt und ein Teil von meinem oberen Darm ist stillgelegt. Das heißt, die Nahrung rutscht quasi schneller durch den Darm durch in den Magen und dadurch kannst du halt weniger Nährstoffe und aber auch Kalorien und sowas aufnehmen. Umgekehrt. Und das war das, was ich dann hatte. Ja, schneller durch den Magen und den Darm. Genau. Und bei einem Mini-Buypass nimmst du halt prozentual, das ist immer die Frage, jeder ist da anders, wird es gut laufen, wird es schlecht laufen, aber prozentual nimmst du bei einem Mini-Buypass halt mehr ab, weshalb das die bevorzugte OP-Methode jetzt für mich gewesen ist, weil ich halt einfach auch so viel Kilo drauf hatte. Und ja, und da hieß es von vornherein, je nachdem, wie viel ich halt an Kilogramm im Vorhinein verliere, entscheidet sich, welche OP es dann ist. Und ich wusste ja, ich habe gut abgenommen, deswegen war die Chance groß, dass es dann auch der Bypass wird. Und das ist es ja dann auch geworden. Aber du kannst natürlich auch die Leber unabhängig von den Aminosäuren gemischen, die du da zu dir nimmst über den Tropf, kannst du die Leber natürlich auch beeinflussen und ein bisschen kleiner machen, ein bisschen weicher machen, indem du halt vorher gut ein Kilo verlierst. Und da das bei mir der Fall war, war das dann alles kein Thema. Ja, naja. Aber wie gesagt, diese eine Woche, die ich dann durch die Entzündung verloren hatte und so, das war dann schon krass. Also sie haben mir dann halt Antibiotika gegeben. Das hat sehr gut angeschlagen. Also Gott sei Dank. Das führte dann in der dritten Woche dazu, dass ich TMI total Probleme mit der Verdauung hatte und quasi die ganze Zeit nur Durchfall. und ihr glaubt gar nicht, was ich da an Proben alles abgegeben habe, weil die dann Schiss hatten, dass natürlich irgendwas anderes jetzt noch dazu kommt und am Ende war es dann wie gesagt, toi, toi, toi, so, dass alles so lief, wie es laufen sollte und ja, Ich hatte halt noch mal massiv Angst tatsächlich vor der Narkose beziehungsweise vor dem Kontrollverlust in erster Linie. Was eigentlich total bescheuert ist, weil da hatten wir auch vorher drüber gesprochen. Es ist ja wirklich so, du wirst da quasi reingerollt. Leider hat es eh nicht gedauert, bis ich dran kam. Ich war da in diesem Vorraum bestimmt locker eine halbe Stunde und da machst du dir ja alle möglichen Gedanken. Lustigerweise hat da irgendjemand von denen, finde ich sehr süß, so einen hawaiianischen Wasserfallposter an die Decke geklebt. Das heißt, du hast ja immer noch an die Decke geguckt und dann hast du immer diesen, hab ich ja nicht den Wasserfall gesehen und irgendwie, nachdem die dritte Schwester dann zu mir meinte, und, hab ich schon einen Traum ausgesucht? Und ich so, ich hoffe, ich träume gar nichts. Also, wenn man dann in Narkose ist, ich kann mich auch an nichts erinnern, wenn ich was geträumt hab, weiß ich es nicht mehr. Und da dachte ich mir so, okay, naja, und dann war es aber so, wie alles gesagt haben. Also, dann kamen die mit dem Sauerstoff und meinten so, atmen Sie tief ein und irgendwo da zwischendrin haben sie, entweder haben sie was gespritzt oder sie haben was in den Sauerstoff gemischt, auf jeden Fall ist das Letzte, was ich weiß, Ich habe den Sauerstoff tief eingeatmet und das Nächste, was ich weiß, ist, ich bin auf der Aufwachstattung aufgemacht. Ja, klassisch. Ja, genau. Und mit diesem Bypass.
Tanja
00:27:10
Also ich meine, die haben das im Körper belassen, heißt das auch, das wird irgendwann womöglich wieder reaktiviert oder das wird einfach immer so gelassen?
Britt-Marie
00:27:21
Das wird so gelassen. Es ist tatsächlich eine der OPs, die rückgängig machbar sind. Ich hatte auch mit der Ärztin gesprochen, wie das ist, ob das öfter vorkommt oder wenn es zu Komplikationen kommt oder auch Krankheiten oder so. Und sie meinte, sie operiert jetzt diese OP seit zehn Jahren und sie hatte bisher drei Bypässe, die rückgängig gemacht worden sind. Das kommt wirklich selten vor und das ist dann oft auch, oft nur dann, wenn es wirklich massive Probleme gibt oder Krankheiten. Aber du hast natürlich, also ich meine ganz ehrlich, man muss sich ja an den Kopf fassen. Erstens ist es eine richtige OP. Das war ja auch das, wo ich gesagt habe, in den Körper eingreifen, wenn es nicht sein muss und so. Und zweitens ist es noch viel, viel perverser, weil du ja freiwillig eigentlich deinen Körper dann so durchfährst, zerschnippelst, dass er quasi dich verhungern lässt. Also das ist ja das, was es ist, weil durch den Darm geht es halt schneller durch, nimmt dann nicht mehr die Kalorien aber auf, die es braucht und dann hast du einfach den kleineren Magen, was natürlich dazu führen soll, dass du kein Hungergefühl mehr hast, beziehungsweise dann kommen auch andere Mechanismen ins Spiel und das ist schon pervers, aber das ist natürlich die Frage im Vorhinein, es gibt ja viele Gründe, warum man am Ende dann, da landet, ja, aber, bei mir war halt dann es einfach so, kann ich die Menge, die ich brauche, alleine abnehmen? Kann ich bestimmt in fünf oder zehn Jahren. Aber in fünf oder zehn Jahren denkt mir das gar nichts mehr. Die große Menge, die ich abnehmen muss, in dem Zeitraum, in dem ich sie am besten verlieren sollte, die schaffe ich nicht alleine.
Tanja
00:28:54
Das ist ja völlig verständlich.
Britt-Marie
00:28:56
Diese Unterstützung in dem Fall ist dann für mich halt die OP. Und jetzt ist es ja aber leider auch so, du hast diese OP und dann schön wäre es, wenn dann danach alles einfach zack. Nee, du musst den Scheiß, du musst danach ja auch dein ganzes Leben ändern. Das ist ja der ganze Scheiß, der da auch noch dran liegt. Und da sind jetzt so ganz viele Dinge, wo ich echt noch so Bedenken habe, aber ich versuch's so. Und dann gucken wir mal, ja, wie das so weitergeht.
Tanja
00:29:20
Also ein Lebens- oder, also mindestens Verhaltensänderung, das kennen wir ja alle irgendwie mehr oder minder, wenn wir schon mal mit dem Gewicht oder mit anderen Themen zu tun hatten. Das bleibt ja nicht aus. Aber das gibt dir jetzt nicht mehr wirklich die Wahl. Du musst es jetzt machen. Das ist eben, ja.
Britt-Marie
00:29:35
Ja, aber ich glaube, wenn du einfach so weit bist, dass du schon sagst, du machst eine OP. Also ich hoffe mal, dass alle, die dann eine OP gemacht haben, sich vorher so weit Gedanken gemacht haben. Also es gibt bestimmt auch Leute, die das so ein bisschen wie eine Schönheits-OP sehen, nach dem Motto, ach, jetzt mache ich mal eine Magen-OP. Aber ich glaube, viele haben davor schon viel mit sich gerungen. Also zumindest war das bei mir ja so. Und es kommt ja auch nicht von heute auf morgen, dass du plötzlich auf einem Gewicht bist, wo es dann so weit ist, dass du sagst, jetzt ist es Zeit. Also ich habe mir das ja quasi über 40 Jahre angefressen. Und so, sage ich jetzt mal. Und das peu a peu a peu. Also das ist, und irgendwann merkst du dann, es geht halt nicht mehr. Und ja, aber, und du weißt dann, was das für Konsequenzen nach sich zieht. Und eine Konsequenz ist eben, dass du dein Leben halt ändern musst. Und es ist jetzt aber auch komisch, sage ich euch ganz ehrlich, jetzt wieder zu Hause zu sein. Mir geht es zwar gut und alles, aber dann plötzlich jetzt die Regeln, an die du dich so ein bisschen gewohnt hattest im Krankenhaus, natürlich in einem sehr strikten Korsett, wo du auch unterstützt wurdest, jetzt zu Hause halt durchzuziehen, das ist echt nicht einfach. Also natürlich mache ich das, aber ich merke auch, ja, man ist immer versucht, so ein bisschen die alten Gewohnheiten wieder reinzurutschen, gerade auch, wenn man dann wieder zu Hause ist. Ich meine, natürlich macht man dann Dinge, also ich habe auch die einem helfen. Also ich habe einfach alles rausgeschmissen, was auch nur annähernd in Versuchungen führen würde, was natürlich Aber auch damit zusammenhängt, wäre jetzt eh egal, weil wenn ich jetzt irgendwie keine Ahnung was richtiges essen würde, ich bin noch in der Brei-Phase, flüssig Brei-Phase, dann würde ich mich wahrscheinlich entweder übergeben oder irgendwie nicht mehr aus dem Bad kommen und das möchte man ja auch vermeiden. Ja, ja. Aber tatsächlich bin ich jetzt, also ich habe jetzt zwei Wochen flüssig-Brei-Phase. Das steht überall ein bisschen anders. Bei manchen steht vier Wochen flüssig, sechs Wochen Brei, was weiß ich. Also bei mir ist es so zwei Wochen flüssig-Brei. Flüssig-Phase heißt alles, was durch den Strohhalm geht. Okay, gut. Herausforderung angenommen. Ohne Stücke. Das heißt, auch so ein Gemüsebrei oder so geht auch so. Aber es ist tatsächlich so ein bisschen wie so ein Baby oder so ein Kleinkind. Man arbeitet sich dann quasi mit der Nahrung wieder zurück zu normalem Essen. Also jetzt erst war es flüssig. Das heißt, ich habe am Anfang nur Tee und Wasser gehabt, aber nur die ersten ein, zwei Tage. Dann gab es eine Gemüsebrühe und jetzt bin ich schon bei Brei. Die nächsten zwei Wochen ist dann Brei und danach wird es dann ein bisschen stückiger. Und dann gehst du wieder zurück zu normaler Nahrung, wobei du natürlich nicht gleich mit, ich weiß nicht, irgendwie dem harten Pizzabrot anfängst, sondern erstmal mit einem weichen Toastbrot. Das ist zwar auch verschenkte Kalorien, aber erst mal so. Und dann steigerst du dich und ich denke mal, in spätestens zwei Monaten oder so sollte ich wieder in Anführungszeichen normal essen können. Wobei du natürlich ständig ausprobierst, auf was dein Körper reagiert. Also ich kann jetzt zum Beispiel sagen, nach den ersten paar Tagen, im Moment gibt nichts, was sehr viel Fett hat. Also Zucker gibt sowieso nicht, aber auch Fett nicht. Also, ich habe Joghurt, also Joghurt 1,5, kein Problem. Joghurt 3,8, vergiss es, geht gar nicht.
Kai
00:32:48
Okay.
Britt-Marie
00:32:50
Weil ich habe gedacht, ganz naiv, nimmst du ein bisschen Joghurt und machst ein bisschen Obstmus rein oder so morgens, rührst du und machst einen halben Joghurt oder so. Grundsätzlich gute Idee, aber nicht mit 3,8er Joghurt. Und so hat jeder dann andere Dinge auf die reagiert, ja. Und ja. Und das ist aber auch bei vielen so, also es gibt Leute, die sagen, sie können keine Nudeln mehr essen. Ganz ehrlich, wenn ich keine Nudeln mehr essen kann, dann weine ich. Also das wäre wirklich hart. Aber viele haben auch die Erfahrung gemacht, nach einem Jahr können die im Grunde alles wieder essen, was sie vorher auch gegessen haben. Das dauert halt einfach, bis der Körper sich daran gewöhnt. Aber deswegen habe ich da echt keine Bedenken. Ja.
Kai
00:33:31
Müsst du dann jetzt weiterhin deine Spritze bekommen oder ist die jetzt dann durch? Weil es nur für die Schnellabnahme war.
Britt-Marie
00:33:38
Ja, die Spritze ist durch. Was ich aber tatsächlich noch vier Wochen nehmen muss, was ich jetzt jeden Abend brav mache, ist mir eine Thrombosespritze geben und ganz ehrlich, sich selber spritzen. Also ich meine, Gott sei Dank habe ich da keine Probleme mit, aber sich selbst spritzen ist schon komisch. Also wenn du das nicht gewohnt wirst und ja, also ich muss noch vier Wochen, nehme ich noch die Thrombosespritze und sechs Wochen so ein Antisäure-Hemmer für den Magen, dass du da nicht irgendwie... Und ansonsten natürlich meine eigenen Medikamente, die ich sowieso vorher schon hatte, also Blutdruck und so ein Kram. Da muss man vielleicht gucken, ob man die dann, also jetzt noch nicht, aber ob man die dann vielleicht in ein paar Wochen einstellt, anders, weil hoffentlich mit dem Gewichtsverlust hoffentlich dann auch vielleicht das andere oder das eine oder andere entweder gar nicht mehr gebraucht wird. Oder in niedrigerer Dosierung hoffentlich. Ich war ganz glücklich, dass festgestellt wurde, weil das nicht klar war, dass ich keine Diabetes hatte, weil mein letzter Bluttest war halt, bevor ich ins Krankenhaus bin, vor einem Jahr, da war ich Prä-Diabetes. Und ich war aber immer an der Grenze, jahrelang war ich immer an der Grenze. Und ich habe gedacht, okay, und jetzt mit dem, was nochmal draufgekommen ist, plus, dass der letzte Bluttest vor einem Jahr war, ich bin mir sicher, habe Diabetes. Stelle sich raus, nee, so Gott sei Dank. Und ich hoffe, das wird halt auch dann jetzt hoffentlich bald kein Thema mehr sein. Und, ähm. Ja, ach ja. Und was ich mein Leben lang zu mir nehmen muss, aber das finde ich jetzt persönlich gar nicht so schlimm, sind Nahrungsergänzungsmittel, also Supplemente. Das heißt Multivitamin, also ein Multivitaminpräparat, Eisen und Calcium und D3 und D12. Das ist meistens alles. Also im Multivitaminpräparat ist schon ganz viel davon drin und so weiter. Und die muss ich halt spätestens ab der zweiten Woche nehmen.
Kai
00:35:21
Weil es zu schnell durch die Mage geht?
Britt-Marie
00:35:24
Ja, weil das durch den Darm zu schnell durchrüsten, dann kann der Darm das nicht mehr ausziehen. Und dann kann es halt zu Mangelerscheinungen kommen. Und das ist tatsächlich wohl mit eines der häufigsten und größten Nebenwirkungen von so einer OP, dass die Leute einfach irgendwann nach einer gewissen Zeit Mangelerscheinungen aufweisen, weil die ihre Vitamine nicht genommen haben. Das Zweite ist, dass ich auch das Eiweiß, das ich brauche in der Menge, in der ich es brauche, aktuell nicht nur über mein Essen decken kann. Das heißt, ich bin jetzt auch gerade am herausfinden, welche Proteinpulver... Oder Eiweiß-Shake für uns, ne? Ja, genau. Aber weißt du, was total fies ist? Eine klare Brühe zählt als trinken. Aber alles mit Milch ist eine Mahlzeit. Das ist total fies, weil wenn ich dann den Protein-Shake morgens trinke, dann ist das halt eine Mahlzeit. Dann gibt es kein Frühstück mehr. Das ist dann das Frühstück. Ich so, oh, naja. Naja, und da bin ich jetzt am Ausprobieren. Ich habe mit Proteinpulver überhaupt keine Ahnung. Und das ist ja so ein Riesenmarkt. Da bin ich auch völlig überrumpelt. Das ist so, oh. Also ich meine, ich kann schon einiges ausschließen, Weil ich muss ein Proteinpulver nehmen, also am besten ein Molke-Produkt, also so Whey-Protein oder sowas. Und es sollte auf 100 Gramm mindestens 80 Gramm Eiweiß haben. Und da fallen schon ganz viele von diesen Sport-Protein-Pulvern raus. Also sowas wie Progress oder Sport oder wie die alle heißen, die haben alle unter 80 Gramm. Also deswegen kommt es für mich schon gar nicht in Frage. Naja, und jetzt bin ich so ein bisschen am Ausprobieren und Gucken. Aber auch nicht jede Marke hat eine Probepackung. Also die haben ja dann immer nur so ein Kilo und drei Kilo. Und ich so, Leute, ich will nur mal probieren, wie es schmeckt. Naja, und also da bin ich gerade am gucken. Und vor allen Dingen suche ich auch aktuell was Neutrales, wo ich dann einfach das, was ich jetzt halt esse, mit unterstützen kann. Das heißt, dann mache ich einen Löffel Proteinpulver mit in den Joghurt und mache einen Löffel Proteinpulver mit in die Suppe, weil ich einfach... eigentlich muss 70 Gramm Protein am Tag zu mir nehmen. Und das kann ich über die reine Menge, so viel Joghurt kann ich gar nicht essen. Also das geht nicht. Das wird dann besser später, wenn du dich ein bisschen anders ernähren kannst. Aber momentan muss ich das halt noch machen. Das halt damit die Muskeln nicht abbauen.
Kai
00:37:40
Du hast jetzt schon mal die Pritz-Szene. Ist das so, Jim Crow immer eher behältbar?
Britt-Marie
00:37:44
Ja, genau. Also ab Woche zwei darf ich wieder Fahrrad fahren. Ich so, okay. Ich habe aktuell gar kein Fahrrad, aber das ist in Ordnung. Ich darf dann auch wieder Krafttraining machen. Ich habe noch nie mal Krafttraining gemacht. Ist gut. Ich bin jetzt erstmal damit beschäftigt, normal zu laufen und hier morgens meine, also jetzt noch nicht, weil jetzt ist gerade mal der, fünfter Tag oder was nach der OP. Also die erste Woche sollst du es noch ruhig angehen lassen. In der ersten Woche bin ich noch. Und danach, ab Woche zwei, kann ich dann, dann geht's los. Sozusagen.
Sven
00:38:22
Ja, so ein Krafttauer und ein Triathlonrad und dann geht's ab.
Britt-Marie
00:38:26
Also, ich fange mal an mit Laufen. Ich fange erst mal an mit Laufen. Ganz langsam, überall hin. Aber tatsächlich, das muss ich tatsächlich sagen, ich habe zusätzlich zu dem ganzen Gewicht und so weiter, habe ich auch ein Lipidim in den Beinen, was natürlich das ganz viel Wasser in den Beinen dann auch bedeutet und so weiter. Und übrigens, apropos Hausärzte, beide meine Hausärzte, mein alter und mein neuer, ich kam rein und meinte, okay, ja, ich weiß Übergewicht, Wasser in den Beinen und so weiter, aber ich glaube, das ist noch ein bisschen mehr als nur Übergewicht und Wasser in den Beinen. Und er so, nö, das ist nur das Übergewicht, bla bla. Ich komme rein, eigentlich zum Risikogespräch, also gar nicht mal das. Und die Ärztin meinte, sie wissen, dass sie ein Lipidim haben. Und ich so, what the fuck? Und ich so, ja, das habe ich zwei von meinen Hausärzten gesagt, dass es eventuell vielleicht doch noch was anderes ist. Lepidim war jetzt nicht das, was ich gesagt habe, aber ich meinte so. Das ist ja auch dein Job.
Sven
00:39:21
Das ist deren Job.
Britt-Marie
00:39:22
Ja, und beide haben aber gesagt, nein. Ja, typisch. Und ich habe gedacht, verarscht mich doch. Also gut, auf jeden Fall habe ich jetzt darauf bestanden, dass sie den Befund mit in den Arztbrief reinnehmen, Weil laut neuen Krankenkassengesetzen irgendwie brauchst du zwei Befunde von zwei unabhängigen Ärzten, wenn das über die Krankenkasse eine Behandlung geben soll. Und tatsächlich war es dann so, das war ja schon sehr geil im Krankenhaus. Also ich habe mein Essen pünktlich bekommen, auch wenn das Essen war, aber okay. Dummerweise kam auch jeden Tag eine Physiotherapeutin, die war sehr nett. Aber die hat mich halt durch die Gänge gejagt. Also das war auch immer so. Am ersten Tag hat mich der eine die Treppe hochgejagt. Das haben wir dann aufgegeben am zweiten Tag. Da haben wir nur die Gänge erstmal genommen. Dafür habe ich Teile vom Krankenhaus kennengelernt, die sie auch nicht kannte. Weil am Anfang der Physiotherapeut die ersten drei Tage, der hat mich irgendwo lang geführt. Ich bin immer den gleichen Weg gelaufen. Was cool ist, weil du dann irgendwann merkst, dass es leichter geht. Du brauchst weniger Pausen zwischendrin. Du hast mehr Luft und so weiter. Das ist dann, du siehst auch einen Fortschritt. Und das Lustige war aber, dass sie meinte, wo laufen sie denn hin? Und ich so, das ist der Weg, der der Kollege mit mir gelaufen ist. Okay, laufen sie mal. Und dann am Ende so, ich frage mich, wo wir hier sind. Und da waren wir also in so einem Teil, wo halt keine Patienten lagen, sondern nur so Ärztezimmer waren und so ein Kram. Und irgendwie und also egal. Auf jeden Fall meinte sie auch, sie hat Teile des Krankenhäusers kennengelernt, die sie nicht kannte. Okay. Also das war cool und dann natürlich klar, zusätzlich dann noch so ein bisschen, Gymnastik, als du dann ins Zimmer gegangen bist, halt die einfachen Sachen, so mit Gummiband und so, was man halt so kennt. Und auch mit Handeln tatsächlich, also null Kraft in den Oberarm. Es war so, okay, ich bin fertig. Naja, und ja, und dann habe ich tatsächlich auch noch jeden zweiten Tag ... Dienstag, Mittwoch, Danastag, drei Tage die Woche eine Lymphdrainage bekommen. Eine Lymphdrainage und Massage bekommen. Und das ist auch geil. Ich sage es euch ganz ehrlich. Und also das Lustige ist, bei so einer Lymphdrainagen-Massage wird quasi das Wasser aus den, in meinem Fall, Beinen geschwemmt. Und das in Kombination mit der Wassertablette natürlich hat dazu geführt, dass ich am Anfang quasi nur aufs Klo gerannt bin. Das war echt nervig und hat aber sehr gut funktioniert.
Kai
00:41:37
Ist das dann wirklich Das ist eine körperliche Massage oder ist das so ein Drucksocke-mäßig, wo es dann hochdrückt?
Britt-Marie
00:41:44
Also es ist eine Massage, aber ganz zart. Also nicht so wie...
Kai
00:41:50
Ach so, ich dachte, ich würde so...
Britt-Marie
00:41:51
Wirklich ganz, ganz... Du wirst nicht ausgeworungen. Die Lymphe liegt sehr nah unter der Haut. Du warst da ganz, ganz zart. Machst du da so bestimmte Griffe und so? Schon klar, ich verstehe es. Ja, aber das Lustige daran ist aber, dass ich am Anfang noch gedacht habe, das kann doch nie im Leben irgendwas bringen. Also die macht da so ein bisschen was, so ein bisschen so, ich streichel mal rüber und dann ist gut. Halbe Stunde später.
Kai
00:42:16
Nicht so schüchtern Mädchen.
Britt-Marie
00:42:17
Greif zu. Halbe Stunde später. Ja, aber tatsächlich am zweiten Tag habe ich schon gemerkt, dass es auch leichter ging mit dem Laufen und so weiter. Und wie gesagt, dadurch, dass das Wasser dann aus den Beinen raus war, war das so eine Erleichterung im Laufen auch. Also das hätte ich nicht gedacht. und tatsächlich habe ich das sehr deutlich gemerkt. Also das ist wirklich gerade echt auch mental super gut, dass ich merke, das funktioniert und da muss ich jetzt natürlich dranbleiben.
Kai
00:42:42
Hast du den Schrittzähler schon bestellt für die AfD? Ich erwarte, dass wir jeden Abend kein Update bekommen.
Britt-Marie
00:42:48
An sowas habe ich gar nicht gedacht.
Kai
00:42:49
Wir erwarten dann täglichen Bericht. Wir werden es über 5 zu 10 zu 15, weißt du wie das ist?
Britt-Marie
00:42:56
Schrittzähler, ach Gott, ja, das wäre aber vielleicht noch eine Option. Du hast schon recht.
Kai
00:42:59
Dann hast du für dich selbst schon einfach auch. Du siehst dann, ich meine, du setzt ja dann Ziele, du bist ja nicht... Aber du fängst ja irgendwo jetzt an, ne?
Britt-Marie
00:43:08
Ja, tatsächlich.
Kai
00:43:08
Jeden Abend, muss ich jetzt nochmal raus oder habe ich meinen Zoll erfüllt, mein Selbstgesetztes?
Britt-Marie
00:43:13
Also ich muss tatsächlich aber raus, weil ich hätte ja gerne wie deine Frau so ein Laufband, aber nicht so ein richtiges, diese Laufbänder für Leute bis 100 Kilo. Weißt du, wo du nur so spazieren gehst? Aber das gibt es natürlich nicht mit meinen Gewichtsklassen. Geht auch nur bis 120 oder 100. Ja, das Ding ist auch, also ich bin, also vom Ausgangswicht,
Kai
00:43:30
Ja.
Britt-Marie
00:43:34
ich bin über 200 Kilo, da hört ja dann auch jede Waage auf. Und das Ding ist ja, ich kann mich auch nicht selber wiegen. Also das heißt, mein erster Nachsorgetermin ist dann der Termin, an dem ich sehe, wie viel ich verloren habe. Wo andere Leute dann wöchentlich einfach sagen, okay, wow, ich habe fünf Kilo verloren, wow, ich habe zwei Kilo verloren, ich habe 300 Gramm verloren. Sitze ich dann da und sage, gut, gucken wir mal in vier Wochen, was die Waage sagt. Weil, wie gesagt, ich habe keine Waage, die das leisten kann. Ehrlich, okay. Und also ich habe keine Waage, die über 200 Kilo geht. Da gibt es bestimmt welche, die sind so teuer. Ich hoffe, ich bin so schnell unter den 200 Kilo drunter, dass ich dann die Wagen nicht mehr brauche.
Kai
00:44:07
Verstehe. Ja, okay.
Britt-Marie
00:44:09
Naja, also ich hatte tatsächlich, man hat ja dann, also ich finde, man hat schon gesehen, aber also ich fand, also sagen wir so, der Konsens war, sie sehen gar nicht aus, als würden sie so viel wiegen. Na super, danke.
Sven
00:44:22
Kannst du dir was verkaufen, ja.
Britt-Marie
00:44:23
Ja, ja, genau. Ich hatte tatsächlich, das ist immer so ein bisschen, aber egal, ich hatte 260 Kilo.
Kai
00:44:31
Holy schmoly, wirklich.
Britt-Marie
00:44:33
Ja, und die habe ich halt durchs Leben getragen, sozusagen. Und habe dann eben die 35 Kilo verloren. Also ich sage, es war auch genug da zum Verlieren. Deswegen, 35 Kilo ist viel, aber ist für mich natürlich nicht genug. Aber trotzdem ist es schon viel.
Kai
00:44:46
Weil halt auch einfach Leute.
Britt-Marie
00:44:48
Natürlich, und ich merke das deutlich. Ja, auf jeden Fall.
Kai
00:44:51
Ich überlege gerade, was sind 35 Kilo. Und zack, Zement, glaube ich, die Wien geholt gleich 35 Kilo.
Britt-Marie
00:44:55
Früher waren es 50.
Kai
00:44:56
Wie ich noch gelernt habe.
Britt-Marie
00:44:58
Ein Kind.
Kai
00:44:59
Ein Kind.
Britt-Marie
00:45:01
Aber das ist natürlich nochmal eine ganz andere Ausgangslage, als wenn da einer hinkommt und sagt, okay, ich wiege 130, 140 Kilo, das ist auch viel. Und das kann auch natürlich ein großer Leidensdruck sein. Aber das ist natürlich nochmal was ganz anderes.
Sven
00:45:14
Speziell, wo du die Zahl jetzt nochmal gesagt hast, du sagtest vorhin, ja, das ist ja irgendwie pervers, dass man da so einen funktionierenden Teil des Körpers, ja, es funktioniert ja eben im Gesamtsystem nicht. Und das ist ja genau der Punkt und der Grund für die OP. Also von daher, ja, ist dann so. Und wenn das der Weg ist, der funktioniert, ey, hundertprozentig. Ich habe zu den Vitaminen noch eine Frage. Hast du da irgendwie so ein spezielles Präparat oder nimmst du einfach eins aus dem Gesundheitsregal im Supermarkt?
Britt-Marie
00:45:43
Also du kannst aus dem Supermarkt tatsächlich, könntest du eins nehmen, wenn das drin ist, was du brauchst. Und du darfst keine... Speicherpräparate nehmen. Es gibt ja diese Präparate, die dann im Körper speichern. So ein Präparat darf es nicht sein. Ansonsten kannst du theoretisch jedes Multivitamin nehmen, diese A- bis Z-Vitamine, weißt du, das ginge. Aber es gibt tatsächlich mittlerweile fünf oder sechs Spezialfirmen, die sich halt spezialisiert haben auf Nach-Adipositas-Bedürfnisse. Und das ist einfach einfacher dann zu sagen, okay, ich nehme was von denen, das kostet vielleicht fünf Euro mehr. Aber da weiß ich, dass in Multivitamin wirklich alles drin ist, was ich brauche. Und die haben auch verschiedene Kombinationen. Und jetzt am Anfang ist es auch so, also zum Beispiel hatte ich gelesen, du sollst am Anfang, also viele haben am Anfang Probleme mit Tabletten. Also, dass der Magen das dann nicht, dass es zu hart ist, dass es zu groß ist, dass du dann die irgendwie masern sollst oder irgendwie die Kapseln öffnen und so. Habe ich gar kein Problem. Ich nehme meine Tabletten wie vorher auch und es geht alles super. Also, ich habe wirklich, ich habe das Gefühl, also ich will jetzt hier nicht jinxen und so, aber mir war kaum schlecht. Ich habe die Narkose super vertragen. Mir geht es auch jetzt einigermaßen okay. Also deswegen, das funktioniert mit den Tabletten. Aber tatsächlich musst du dann halt, also ich muss dann halt auch die Mengen, also ich muss 200 Prozent Multivitamin nehmen. Das heißt auf jeden Fall zwei Multivitamin-Tabletten. Da muss dann mindestens drin sein, ich glaube irgendwie Selen, Zing, bla bla. Aber oft ist es so, dass dann da auch noch D3 und D12 mit drin ist, weil das brauche ich halt auch. Sonst muss ich das als Einzelpräparat nehmen. und dann habe ich halt nochmal extra Eisen und extra Kalzium, wobei es auch Kombinationspräparate gibt. Also im Multivitamin ist zum Beispiel, glaube ich, auch ein bisschen Kalzium mit drin, aber das ist nicht die Menge, die ich brauche. Dann muss ich halt gucken, wie viel extra Kalzium ich dann noch nehmen muss. Und es gibt halt verschiedene Firmen, die haben dann die Möglichkeit, dass du das zum Beispiel als Kaubonbon hast oder als Sprudeltablette, also dass du das halt besser dann verträgst. Und ich bin jetzt, also ich habe mir jetzt von, Zwei Firmen habe ich mir jetzt mal die Probepackung quasi bestellt. Das ist dann immer so eine Woche an verschiedenen Geschmacksrichtungen und dann probiere ich mir einfach, welche mir besser schmecken. Die sind dann oft, sind das so Kaube, wie so Mauam sehen die aus, mit Kirchgeschmack oder Pfirsichgeschmack oder so und dann ist das eben Eisen und Calcium und so und die kannst du dann halt einfach lutschen oder, also das ist dann nicht so. Dass du, wenn du Tabletten nicht verträgst, verträgst du das vielleicht besser so. Naja und auf jeden Fall genau ist das dann, muss ich gucken und ich muss dann halt wahrscheinlich, also ich muss auf jeden Fall zwei Multivitamin, also das ist gar nicht so viel, aber zwei Multivitamin-Tabletten werde ich nehmen müssen, wahrscheinlich drei, Calcium, Ma-O-Am, also die muss immer zum Essen dann wahrscheinlich und dann wahrscheinlich zweimal Eisen, da muss ich dann auch gucken, wie ich das vertrage. Also viele haben dann auch Probleme mit dem Eisen, viele haben dann auch Probleme, das Multivitamin zu verdauen, wenn sie es morgens nehmen, irgendwie verdauen. Bei vielen läuft es mittags besser. Keine Ahnung, ich habe es noch nicht ausprobiert. Und dann darfst du aber auch irgendwie manche Sachen nicht zusammennehmen. Also irgendwie Eisen und Kalzium darfst du nicht zusammennehmen, weil das sich gegenseitig aus, also quasi stoppt sozusagen. Und dann müssen mindestens zwei Stunden zwischen der Einnahme vom Kalzium bis zum nächsten Kalzium sein oder vom Kalzium zum Eisen. Dann müssen da irgendwie vier Stunden dazwischen liegen. Ganz ehrlich, das ist schlimmer als jeder Essplan. Da musst du echt gucken, wo, was, wann und wie.
Kai
00:49:16
Ich kenne die Rezepte, die Pille-Dose-Box von meinem Vater. Ich glaube, da läuft es doch ganz gut jetzt im Moment.
Sven
00:49:24
Ich glaube, vor allem, wenn du das einmal gefunden hast, wie das für mich funktioniert und sich das eingeschwungen hat, dann ist es halt einfach was, was man macht.
Britt-Marie
00:49:32
Und natürlich, wie gesagt, also, und wie gesagt, ich nehme ja auch jetzt Firmen, die wissen, die haben die Präparate schon so präpariert, dass du eigentlich die niedrigste Geschichte nimmst. Und jetzt auch für den Anfang, das ändert sich ja auch immer. Ich habe halt also ich muss dann jetzt regelmäßig in den nächsten ein, drei, sechs und zwölf Monaten dann eben auch Bluttests machen lassen. Dann wird auch genau geguckt, welche Vitamine, welche Präparate ich vielleicht entweder noch brauche oder auch teilweise reduzieren kann und so. Also da wird auf ganz viele Sachen ganz genau geguckt. Und ja, dann schauen wir mal, wie sich das alles entwickelt. Ja, das war jetzt ganz viel Monolog, aber das ist sozusagen quasi der aktuelle Stand. Ja, voll gut.
Kai
00:50:17
Und wo ist das Ziel jetzt hingesetzt? Wo willst du landen?
Britt-Marie
00:50:20
Wo sollst du landen? Ich habe mir keine Kilozahl gesetzt tatsächlich. Also normalerweise sagt man. Also natürlich gibt es so ein Wunschgewicht. Also ich meine, zweistellig wäre geil, aber das ist super unrealistisch. Das kannst du stecken. Aber wenn ich in einem, also, Ich glaube, realistisch ist ein mittlerer dreistelliger Bereich, also so 140, 150, 100. Also wenn alles wirklich so ideal Case, 110, 100, 110, 120, wäre realistisch. Ob das wirklich, ich weiß es nicht. Also die meisten verlieren 40 bis 60 Prozent des veranschlagten Übergewichtes bei einem Schlauchmagen und 80 bis 90 Prozent des veranschlagten Übergewichtes bei einem Bypass. Aber das ist, ja.
Kai
00:51:10
Was heißt das veranschlagte Übergewicht? Also das, was du über deinen normalen BMI und das.
Britt-Marie
00:51:17
Was drüber ist.
Kai
00:51:19
Das wäre ja ein schönes Wort, ja.
Britt-Marie
00:51:20
Ja, und deswegen ist der Bypasser Und recht ist dann hier Jimbro.
Kai
00:51:24
Ne?
Britt-Marie
00:51:24
Ja, ja, hör auf, ey. Das Ding ist ja, also Abnahme funktioniert ja. Also es ist wohl so, dass die Abnahme am Anfang bei den Leuten halt natürlich oft am größten ist. Klar, weil dann hast du halt einfach den kleinen Magen und kannst nichts mehr richtig essen und vertrickst nicht mehr so weiter. Sind ja auch so Dinge wie zum Beispiel, also so habe ich mir auch vorher nie Gedanken gemacht, also dass ich jetzt zum Beispiel auch nicht mehr zum Essen trinken kann, weil der Magen halt so klein ist, dass wenn du zum Essen trinkst, dann ist der Magen voll. Das heißt, du sollst, also ich muss jetzt immer Essen und Trinken quasi separieren voneinander und es muss immer eine halbe Stunde dazwischen liegen. Das ist schon auch nicht so einfach. Und wenn du dann trinkst, dann kannst du auch nicht, wenn du Durst hast quasi, auch nicht irgendwie ein Glas komplett trinken, weil dann ist der Magen auch schon wieder voll. Das heißt, ich bin jetzt echt wie so ein Verdursten in der Wüste immer so, immer wenn ich dran denke, einen kleinen Schluck nehmen oder so. Also das ist ja. Und, ähm, Ja, also das fällt mir noch ein bisschen schwer, die richtige Menge an Wasser auch. Also anderthalb bis zwei Liter am Tag mindestens. Da komme ich irgendwie noch nicht so richtig hin. Hast du noch keinen Zwei-Liter-Behälter? Nee, ich habe jetzt erst mal nur die Ein-Liter-Flasche. Ja, ja, ich weiß.
Sven
00:52:32
Da sieht man den Amerikaner durchkommen.
Kai
00:52:35
Zwei-Liter-Flasche. Ich habe heute frei. Aber wenn ich arbeite, frühstisch, dann fange ich um sechs an und bis zwölf ist die Flasche leer.
Sven
00:52:43
Vor allem zwei Liter Plastikflasche, weil es ja so gesucht ist.
Kai
00:52:49
Aber ich meine, das funktioniert. Ich bin ja einer, wenn der sitzt und was zu trinken geht, da hat er, ich nipp immer. Also ich habe immer, zu Hause, im Geschäft habe ich gar kein Problem, auf meine Flüssigkeit zu kommen. Zu Hause bin ich ja mit allen möglichen beschäftigt. Die Flasche steht irgendwo. Der Stand ist der halbe Tag im Wohnzimmer. Ich war aber hier ohne, weil ich hier einen Server aufgebaut habe für das Geschäft meiner Frau. Natürlich habe ich keinen Schluck getrunken. Also das ist jetzt heute Mittag gewesen. Und natürlich ist das eine Plastikflasche. Aber zwei Liter.
Britt-Marie
00:53:22
Ja.
Sven
00:53:23
Zwei Liter Edelstahlflasche, aber das ist ein ganz anderes Thema. Ich denke, irgendwann wird auch das Gewicht ja, oder das habe ich vorhin schon gedacht, das Gewicht ist natürlich irgendwo das Thema und so die Maßeinheit, sage ich jetzt mal, für Erfolg. Aber unterm Strich ist ja eigentlich dein Wohlbefinden und was du vorhin schon gesagt hattest, dieses irgendwie, man merkt halt, dass die Runde, die man gestern irgendwie nur mit Mühe geschafft hat, dass man die heute gut schafft und dass man dann irgendwann merkt, ey, ich habe jetzt die Runde gemacht und Auch eine zweite?
Britt-Marie
00:53:55
Genau.
Sven
00:53:57
Irgendwann kannst du noch eine dritte und irgendwann ist das gar kein Thema mehr. Irgendwann kaufst du dir wirklich ein Fahrrad. Das ist ja eigentlich das, was irgendwie viel wichtigere Metrik ist. Und sich wohl zu fühlen.
Tanja
00:54:12
Sich gut zu fühlen, keine Schmerzen zu haben. Das sind die wichtigen Dinge.
Sven
00:54:16
Das ist halt mein persönliches Loch im Kopf. so, also wenn mir irgendjemand, und das kann auch ein Device sein, sagt, dass ich Schritte machen muss, ist das der beste Weg dafür, dass ich dich garantiert keinen Meter mehr bewege.
Kai
00:54:28
Du sollst ja auch keinen.
Sven
00:54:29
Sag mir nicht, was ich zu tun habe, du Scheißgerät.
Kai
00:54:33
Darum legst du ja auch selbst die Schrittzahl fest.
Sven
00:54:37
Alles Blödsinn. Also find da deinen Weg, der für dich funktioniert und lass dir nichts von irgendwelchen anderen Leuten erzählen, schon gar nicht von uns.
Kai
00:54:46
Außer von mir.
Britt-Marie
00:54:48
Ich probiere ja jetzt einfach verschiedene Dinge aus, aber klar. Und dann guckt man, muss ich aber auch selbst ein bisschen austricksen, weil natürlich auch so Dinge wie, warum hat man zum Beispiel auch jetzt, warum hatte ich gegessen? Also die Frage ist, essen Sie wenn und so? Und bei mir war viel Trost und Ablenkung und Langeweile tatsächlich auch.
Kai
00:55:07
Ja, das kennen wir ja alle.
Britt-Marie
00:55:08
Ja, pass auf, aber dann meinte die, ich muss ja vorher dann auch noch so ein psychologisches Gespräch führen, weil du musst ja auch psychologisches Kultagenten erstellen und so weiter. Und da war ich immer auch, ich habe immer das Gefühl gehabt, ich bin da immer relativ gut rausgekommen aus diesen Gesprächen, weil immer die Hälfte aller Fragenkataloge war, haben Sie suizidale Gedanken? Haben Sie Hungerattacken nachts um drei und sowas? Ich so, nein, nein, nein. Also das war immer so, Gott sei Dank nicht. Aber auf jeden Fall dachte ich mir, ich bin viel zu gesund eigentlich für eine OP. Aber Gott sei Dank, in Anführungszeichen, war ja dann schon, also rein vom... Der Mängel, die da war, war das keine Diskussion. Ich wollte gerade sagen, dass das klang jedenfalls so nach dem Motto.
Sven
00:55:43
Okay.
Britt-Marie
00:55:44
Ja, also das war tatsächlich so.
Sven
00:55:46
Die müssen wir da reden.
Britt-Marie
00:55:47
Also die Psychologin meinte tatsächlich am Ende des Gesprächs zu mir, sie hätte den Eindruck, dass ich da eigentlich, dass ich eigentlich, also dass ich da sehr, dass ich jetzt alles ganz gut verstehen würde, dass ich auch, also dass auch ich weiß, dass quasi das Problem bei mir einfach der Switch vom Kopf in die Umsetzung ist. Das ist auch so. Und sie meinte dann noch so, ich muss Ihnen auch ganz ehrlich sagen, wenn Sie jetzt noch zehn Punkte unter dem BMI wären, den Sie jetzt haben, dann hätte ich Ihnen das okay für die OP nicht gegeben. Dann hätte ich gesagt, dann versuchen wir es erst mal mit konservativen Therapien. Aber hat sie gesagt, bei dem BMI kein Thema, ja, Ist in Ordnung, so. Und dann dachte ich auch so, da wusste ich nicht so richtig, ist es jetzt gut oder schlecht? Also ich meine, ich habe es dann als positiv genommen nach dem Motto, okay, ich weiß, was ich mache. Also weil ich glaube, da sitzen auch oft Leute natürlich, die vielleicht vielverzweifelter sind. Und also ich glaube, ich habe das schon ganz gut alles so durchdacht, aber dass man das vom Kopf her weiß, heißt noch lange nicht, dass es dann auch in der Realität umsetzbar ist. Aber da war es eben auch so, dass sie meinte, wir redeten dann so und so, dann meinte sie so, ja, okay, aber wenn sie jetzt diese Coping-Strategie quasi nicht mehr haben, also sie können eben nicht essen, wenn sie gelangweilt sind oder Toast suchen oder sowas, was nehmen sie denn dann stattdessen? Und ich so, oh scheiße, gute Frage. Ich habe vorher auch noch nicht drüber nachgedacht. Und das, ja genau, ich dachte nämlich auch so Alkohol. Ich bin aus Frankfurt. Tatsächlich, tatsächlich. Die nächsten sechs bis zwölf Monate kein Alkohol. Am besten zwölf. Aber Gott sei Dank ist es ja nicht so schwer. Bis zum nächsten Potsdruck ist ja länger als zwölf Monate. Ja, genau. Naja, aber das ist eben auch so. Und ja, aber was mir echt schwerfällt, also beziehungsweise semi-schwerfällt, was ich aber echt scheiße finde, ist, ich kann keine kohlensäurenhaltigen Getränke mehr trinken. Also Wasser mit Kohlensäure geht halt einfach gar nicht mehr, weil die Kohlensäure natürlich den Magen auch aufbläht. Ja, naja. Das ist echt bitter. Na gut. Und ja, ja. Das sind alles so Kleinigkeiten. Also meine Marke jetzt erstmal, die ich jetzt anstrebe, ist erstmal die Zwei-Wochen-Marke, weil ab zwei Wochen heißt, ich kann vom Brei komplett weg. Also ich bleibe bei Brei, aber Brei mit Stücken, das ist schon ein riesen, Fortschritt und und dann kann ich auch wieder, dann geht es auch wieder, dann kann man auch gucken, wie man den Alltag ein bisschen gestaltet mit der Bewegung und ab Woche zwei sind ganz viele Dinge, die dann einfach wieder gehen und theoretisch sogar, und das finde ich so krass, also theoretisch bist du vom Arzt aus nach einer Woche wieder arbeitsfähig. Also du, und das ist auch, also das geht auch tatsächlich, aber ganz ehrlich, du bist ja so mit dir selber beschäftigt, ich drehe mich ja im Grunde jetzt 24, 24, 7 drehe ich mich quasi nur, Essen, Trinken, Verdauung, Essen, Trinken, Verdauung, bisschen bewegen. Also ich meine, irgendwann wirst du dann bestimmt auch kirre, aber das ist am Anfang halt so.
Sven
00:58:46
Und deswegen sich erst mal finden. Genau, und wenn sich das so ein bisschen eingegroovt hat, wie lange das jetzt auch immer dauert, irgendwie Wochen, Monate, also ich denke mal Wochen irgendwie, dann hast du das, dann bist du da mit dir im Reinen und ich glaube, dann wird dir auch irgendwie schon, langweilig genug werden, dass du dir dann auch, was zu tun suchst. Ein Podcast, mehr geht immer, ne?
Britt-Marie
00:59:09
Genau, aber spätestens, also ich denke mal, spätestens ab der sechsten Woche, dann hoffentlich, da gibt es wieder normales Essen. Dann werde ich erst dann beschäftigt sein, wie ich das mache. Kochen? What is kochen? Ich meine, klack, könnte ich, aber war ja natürlich immer zu faul. Convenience-Produkte? Und jetzt bist du auch am überlegen, wie machst du das am besten? Ich meine, nur weil ich diese OP hatte, das ist ja auch zum Beispiel was. Nur weil du diese scheiß OP hattest, heißt das ja nicht, dass du von jetzt auf gleich dann plötzlich irgendwie gesunde Angewohnheiten an den Tag wirst wie kochen. Also kochen macht mir immer noch keinen Spaß, aber man weiß halt, man muss es machen. Und deswegen muss man gucken. Also bin ich am gucken, wie ich mich da selbst so ein bisschen austrickse und da ist halt mein Go-To jetzt, ich weiß nicht, ob das dann umsetzbar ist, ich werde es dann sehen, aber mein Go-To ist dann einfach, dass ich ein bisschen Meal Prep mache, dass ich einfach, also einen Teil mache ich frisch und dann aber einen Teil auch einfach Meal Prep, ganz ehrlich, wenn ich keinen Bock habe, da gehe ich halt an meinen Tiefkühler und hole was. gekochtes raus und schmeißt das irgendwie in die Pfanne oder in die Mikrowelle oder was. Aber dann ist das wenigstens vorher irgendwie mal frisch zubereitet. Und ja, also da muss man sich, glaube ich, selbst ein bisschen austricksen.
Kai
01:00:13
Hat es dich schon umgeguckt, wegen Selbsthilfegruppe? Das hat aber ja auch schon als Thema in deiner Gegend.
Britt-Marie
01:00:19
Ja, also es gibt tausend Selbsthilfegruppen.
Sven
01:00:21
Lass mich nochmal ganz kurz bitte zum Kochen zurück springen. Hast du mal überlegt, irgendwie sowas wie hier, ach, wie heißen die, diese ganzen Lieferservices, die dir Einzelteile für ein Essen inklusive Rezept liefern?
Britt-Marie
01:00:34
Die immer an Werbung machen auch. Ja, ja, also zum Beispiel sowas, ja, aber... Der Baukasten. Ja, aber tatsächlich Geldbade.
Sven
01:00:42
Das ist auf jeden Fall ein Weg, okay, das verstehe ich klar. Das ist halt ein Weg, weil das Schöne bei denen ist ja, dass du halt nicht drüber nachdenkst, oder du musst halt beim Aussuchen drüber nachdenken, was du haben willst, aber dann liefern die es dir halt irgendwie auch mit einer Anleitung für Leute, die einfach keine Ahnung vom Kochen haben. Und da kann man sich halt so ein paar Skills aneignen, sag ich jetzt mal. Und so ein paar, so, ach so, wenn man einen Champignon paniert, dann wird er knusprig, was ich jetzt mal so ganz doof gesagt irgendwie. Ja, vor allem, die kochst du ja auch deine.
Kai
01:01:12
Ist ja proportioniert, das heißt, du schaffst keinen Abfall und nichts.
Sven
01:01:16
Ja, also die sind halt teuer, das ist vollkommen klar, also die sind rattenteuer.
Britt-Marie
01:01:19
Man könnte sich halt überlegen, ob man vielleicht dann sagt, man macht das einen Tag die Woche oder vielleicht auch zwei Tage oder so.
Tanja
01:01:25
Und das Einzige, was ich dazu noch sagen wollte, auch generell zu Meal Prep, von wegen Vorkochen oder so, Also tatsächlich ist deine Essensmenge ja jetzt auch sehr klein. Also du kannst ja sehr häufig davon essen.
Britt-Marie
01:01:37
Nein, also mehr als vier Mahlzeiten am Tag soll ich nicht zu mir nehmen.
Tanja
01:01:41
Nee, aber eine solche Mahlzeit kannst du ja an einem Tag gar nicht essen.
Britt-Marie
01:01:46
Zum Beispiel sowas wie eine Kochfotz.
Kai
01:01:48
Das stimmt.
Tanja
01:01:49
Das heißt, da was zu bereiten und das dann einfrieren in drei oder vier Portionen und dann hast du schon drei oder vier Tage Mittagessen.
Kai
01:01:57
Für unsere Tochter, meine Frau, damals Baby, wenn die anfangen Brei zu essen, das war dann auch so portionärer. Und die waren wirklich nur so groß wie so Fruchtzwerggröße. vielleicht auch ein bisschen größer. Dann hat sie eine große Portion, einmal vollgemacht und dann konnte ich immer jedes einzelne rausnehmen zum Aufwärmen, weil die essen ja auch so kleine Portionen, die kannst du gerade herstellen.
Britt-Marie
01:02:16
Wie die Kieler essen.
Sven
01:02:18
Ich sehe auch mal zu, dass ich mir dann das wirklich für mich portionsweise oder halt für zwei Portionen irgendwie das, was ich dann zubereitet habe, einfriere. Das Döste, was du machen kannst, ist halt irgendwie einen großen Topf kochen und den großen Topf in eine große Schüssel, nur die einfrieren. Dann ist da halt irgendwie drei Tage das Gleiche. Dann hast du wieder das Betraubere-Problem. Also ich mache mir dann auch wirklich irgendwie im Zweifelsfall, weil nicht will ich einen, ich habe Gulasch gekocht oder so, dann koche ich mir halt auch noch einen Pott Nudeln dazu und friere mir dann immer, wichtig, Gulasch nach unten, Nudeln oben drauf. Weil wenn man es dann auf den Teller kippt, dann hat man es wieder in der richtigen Reihenfolge.
Kai
01:02:51
Das ist ja fuchsisch hier.
Sven
01:02:52
Ja, oder halt mit Reis und Gemüse oder was auch immer. Und dann mache ich mir so wirklich in so eine kleine Tupperdose. Und dann, wichtig ist die Dinger auf jeden Fall beschriften. weil ansonsten gibt das gegebenenfalls doofe Überraschungen, aber das funktioniert echt ganz gut. Und wenn du kochmäßig irgendwie Bock hast, Fragen hast oder so, dich auszutauschen, du weißt ja, wie du mich erreichst. Also jederzeit gerne.
Britt-Marie
01:03:15
Da hast du jemanden.
Kai
01:03:16
Der auch gerne kocht. Mich brauchst du gerade anzurufen.
Britt-Marie
01:03:19
Ich hasse kochen. Ja, aber wie gesagt, Tanja hat ja recht. Also ich meine, im Moment, also ich fand es auch irgendwie so, also jeder Reagetta ja auch anders. Eine von meinen, eine Dame, die mit mir quasi zeitgleich operiert wurde, die kann bis heute nur löffelweise kalte Flüssigkeit zu sich nehmen. Keine Suppe, nichts Warmes, nichts, was irgendwie Brei geht, überhaupt gar nicht. Die tut mir wirklich leid. Genauso wie auch im Aufwachraum zum Beispiel. Ich hatte ja gesagt, ich habe die Narkose super vertragen. Rechts von mir war eine Dame, die hat sie gar nicht vertragen. Die hat den halben Tag sich übergeben. Die tat mir auch super leid. Da meinte aber die Krankenschwester, ganz ehrlich, die Krankenschwester haben, glaube ich, alles schon gesehen, die Krankenschwester so, besser raus als rein. Und der links von mir, der links von mir, das war ja auch, das war das, was ich wirklich unangenehm fand, dem wird ja der Bauch mit so Luft aufgepumpt. Und die Luft, die muss ja dann raus. Also entweder furzt du dann oder aber rülpst. Eins von beiden. Ich habe weder das eine noch das andere gemacht. Es ging nicht raus. Und das war wirklich super unangenehm, weil die ganze Luft war halt nicht nur im Bauch, da finde ich es nicht so schlimm, aber hier so im Brustbereich. Und ich hatte Herzschmerzen, das waren keine Herzschmerzen, das waren diese Luft, ja. Und du hast immer gedacht, oh mein Gott, ich kriege gleich einen Herzinfarkt. Weißt du, so Panik. Also das hat alles regetan.
Kai
01:04:35
Du kriegst den Bauch aufgepumpt für die OP oder was?
Sven
01:04:38
Ja, damit die mit ihren Geräten Platz haben, Pushe mit Luft rein.
Britt-Marie
01:04:43
Ich habe tatsächlich so ein bisschen wie in Matrix, ich habe fünf, vielleicht so wie so ein Zeigefinger, das ist so ein halber Zentimeter, fünf so kleine, so kleine Einstiche quasi und da haben die dann halt ihre Schläuche oder was das ist, also durchgeführt. Eine Kamera und vier Schläuche und dann haben die da rum und das ist mir echt ein Rätsel, aber ich finde es ja beeindruckend und das ist für mich natürlich super. Und dann ist das geklammert worden. Tatsächlich, ich sehe ein bisschen aus, echt wie so ein Blatt Papier, also echt wie so diese, so Tacker. Also es sieht wirklich so aus. Und die kommen nächste Woche raus und dann halt es ab und fertig. Also das ist irgendwie alles Gott sei Dank sehr unkompliziert. Und ja, naja, aber was ich sagen wollte, war der Magen ist ja jetzt gerade, der ist ungefähr so 150 Milliliter groß. Und mehr, also meistens kann ich auch nicht mehr zu mir nehmen, meistens sogar weniger. Das ist eine Albu-Konat-Dose.
Kai
01:05:40
Oder?
Britt-Marie
01:05:40
Ja, eine halbe, ich weiß gar nicht. Ein Joghurt hat 150 Milliliter, so ein normaler Joghurt. Und meistens schaffe ich davon auch nur 100 Milliliter. im Moment. Aber du sollst auf deinen, also es ist ja auch immer so, höre auf deinen Körper, wenn du ein Sättigungsgefühl verspürst oder das Gefühl hast, nicht mehr essen zu können, dann iss auch nicht weiter, dann hör auch auf. Also das sind ja auch so eigentlich Basis.
Kai
01:06:04
Keine zählst du dich an Herausforderungen.
Britt-Marie
01:06:06
Das sind Basis, naja eben, das sind eigentlich Basisdinge, aber natürlich ist das ja auch was, was du verlernt hast über die Jahre, weil du hast ja dann trotzdem über den Hunger hinweg weitergegessen oder der Teller muss leer werden oder was auch immer. Und tatsächlich ist das jetzt so was und es ist ganz lustig, wie der Körper damit verschiedene Dinge reagiert. Ich habe ein bisschen so ein Druckgefühl. Tatsächlich kriege ich aber dann Schluck auf. Das ist jetzt auch ganz neu. Wenn ich dann den vollen Magen habe, habe ich Schluck auf. Ich so, okay, interessant. Also ja, naja. Und das wird ja später auch nicht mehr. Also du kannst dann andere Dinge zu dir nehmen, klar. Tatsächlich ist dann ganz später, habe ich mehrfach schon gehört, aber da ist, wie gesagt, ich weiß es nicht, ist es ja dann so, also der Magen ist schnell voll, dann braucht es ungefähr eine halbe Stunde, bis der sich wieder selber leert. Und dann ist das eigentliche Problem später, wenn du dann wieder im normalen Essensrhythmus bist, dass du quasi was isst, du hast das Hungergefühl gesättigt, dann wartest du einen Moment und dann bleibt aber das Hunger, das Sättigungsgefühl bleibt dann aber nicht, weil nach einer halben Stunde ist der Magen wieder leer. Dann könntest du also nach einer halben Stunde wieder essen. Und dieser zweite Schritt, weil der sich halt immer so schnell dann wieder leert. Und das sollst du ja aber nicht. Du sollst ja nur eine Mahlzeit zu dir nehmen und dann sollst du einfach warten, bis die nächste Mahlzeit am Abend irgendwie dran ist. Und wenn du dann zwischendrin diese Hungergefühle hast oder auch diese Lust oder der Appetit oder die Gier im Kopf oder was auch immer, dann ist halt die Frage, wie stark du mental bist und sagst, du machst es trotzdem nicht. Und das ist ja zum Beispiel auch jetzt was.
Tanja
01:07:33
Die Chance, was zu trinken.
Sven
01:07:35
Genau, das wollte ich auch gerade sagen.
Britt-Marie
01:07:36
Das könnte man dann vielleicht machen, das stimmt, ja.
Kai
01:07:38
Aber dieser Bypass und alles, ist das jetzt ein festes Teil? Also... Sag mal, Plastik, Schlauch, was auch immer, oder ist das, die Tatjana war schon im Kopf.
Britt-Marie
01:07:50
Ja, also, nee, aber ich, also, das, was jetzt tatsächlich drin geblieben ist, ist, also, der Magen ist, statt dass der abgeschnitten wird, wird er ja nur abgetrennt.
Kai
01:08:01
Ja, genau, also ich meine ja von dem Neue jetzt.
Britt-Marie
01:08:05
Achso, nee, der Neue ist, im Grunde, der Neue ist eigentlich ein Teil von deinem ganz normalen Magen.
Kai
01:08:09
Achso, okay.
Tanja
01:08:09
Der Vormagen, oder?
Britt-Marie
01:08:10
Ja, genau.
Tanja
01:08:11
Das ist quasi der Vormagen und der Rest wird abgebunden.
Kai
01:08:14
Ah, okay. Ich dachte, du kriegst so irgendwie künstliche irgendwas reingesetzt.
Britt-Marie
01:08:19
Genau, genau.
Tanja
01:08:20
Aber ganz ehrlich.
Britt-Marie
01:08:22
Also du hast halt, ich habe halt gefragt, wie ist denn das, wenn so, also wenn sich so eine Reihe quasi, also wenn dann vielleicht mal die Staple aufgehen oder wie gefährlich ist so ein Staple, wenn sich so ein Staple löst, scheidest du denn einfach ganz normal aus oder kann der, ist denn so scharf, dass der irgendwas kaputt macht oder so? Also ich meine, das sind alles so, dann machst du dir ja Gedanken, ja. Genauso wie auch die Frage, die Frage hatte ich nicht, aber fand ich auch dann sehr spannend, wenn du dann so Dinge liest und denkst dir, oh Gott, an sowas habe ich gar nicht gedacht. Wo die eine meinte, wenn man zu viel isst, ob der in den Magen platzen könnte ich. Oh mein Gott, was? Naja, also nein, ist die Antwort.
Tanja
01:08:51
Aber jetzt, wo die Nähte noch sehr frisch sind, muss man doch schon vorsichtig sein, ne?
Britt-Marie
01:08:56
Ja, deswegen ja auch nur flüssig und geil. Also so lange, dass das alles verheilt ist. Aber wie gesagt, in zwei Wochen sollte das eigentlich soweit okay sein. Und dann esse ich ja aber nochmal vier Wochen nur breiartig und erst nach sechs Wochen fängst du wieder an mit normaler Ernährung. Also das ist schon so, dass bis dahin dann hoffentlich alles verheilt ist. Und nee, aber es ist so, dass wenn sich tatsächlich so ein Stapler dann halt löst oder so eine Reihe komplett löst, dann gibt es noch zwei Sicherheitsreihen. Also die setzen drei Stapler rein. Das heißt, wenn sich eine davon lösen sollte, dass quasi eine Sicherheitsreihe immer noch da ist, damit da nicht nochmal reingegangen werden muss. Und ich dachte so, Gott sei Dank. Und die werden dann halt normal ausgeschieden. Also die sind nicht so scharf oder so, dass da was passieren kann, wenn da was aufgeht. Aber es soll natürlich nicht aufgehen.
Kai
01:09:41
Wie oft darfst du in der Toilette plopp machen, bis du so wieder Arzt musst? Hast du eine Zahl bekommen, wenn es auf Plink macht?
Britt-Marie
01:09:47
Naja, also noch Plink gar nichts, Gott sei Dank.
Kai
01:09:49
Ja, hoffentlich gar nicht.
Britt-Marie
01:09:52
Naja, also die Klassiker, Fieber, Blut im Urin, Blut im Stuhl, irgendwie, also solche Sachen. Aber bisher ist ja alles gut.
Kai
01:10:01
So behalten wir das auch bei.
Britt-Marie
01:10:03
Aber die wichtigste Frage doch.
Kai
01:10:05
Du darfst nur immer durch den Strohhalm, ist es auch ein Papierstrohhalm? Ich hatte Glas vor dem Hände zu Hause. Ah ja, das ist okay, damit kann man doch nehmen.
Britt-Marie
01:10:16
Genau, ja. Naja, und was ich aber noch sagen wollte, war das, was ich ein bisschen komisch fand auch, ist, dass der Magen halt in deinem Körper einfach drinnen bleibt, dann liegt er da. Und ich noch so, kann das sein, dass er dann irgendwann vielleicht mal verdammelt? Also kann da irgendwie was passieren? Das war so mein Gedanke. Verrottet jetzt einfach. Ja, weil er wird, nee, tatsächlich, er wird ja weiterhin durchblutet. Und auch Magensäfte werden weiterhin produziert quasi, wobei das ja in erster Linie durch den Darm geht. aber der Magenspiegel hat natürlich auch noch eine Rolle. Und der wird halt jetzt einfach so stillgelegt. Das einzige Dumme an der Geschichte ist halt, du kannst keine normale Magenspiegelung mehr machen, weil der kommt halt durch, also normalerweise machst du ja durch den Hals, dann geht es in den Magen. Und da kommt er jetzt nicht mehr rein, weil der ist ja abgetrennt. Das heißt, wenn du jetzt tatsächlich was in diesem abgetrennten Teil des Magens haben solltest, dann musst du quasi von außen, also meistens dann durch die Bauchdecke, wie jetzt so, älskopisch halt quasi von außen rum rein. Und deswegen wird halt vorher auch immer. Eine Magendarmspiegelung gemacht. In meinem Fall war es dann halt, als ich schon in Narkose lag, Gott sei Dank, haben sie in einem Rutsch gemacht, damit halt vorher geguckt wird, ob irgendwas an Erkrankungen vorher zu sehen ist. Ja, für gut. Magengeschwör, was auch immer, also das war alles in Ordnung. Und was ich übrigens auch nicht erzählt hatte, ist, weil ich ja diese Katheterentzündung hatte, musste ich dann tatsächlich noch ein Schluck-Echo machen. Das war auch eine Erfahrung, sage ich euch. Also wo du dann einen Schlauch in den Hals gesteckt bekommst und dann quasi das so weit reinschiebt, bis es auf der Höhe von deinem Herzen ist. Also dann liegt es hinter deinem Herzen, in der Speisebäure hinter deinem Herzen. Und dann wird geultraschallt, um zu gucken, ob du Entzündungen im Herzen hast. Weil das ja natürlich das Risiko ist, wenn dein Patheter sich entzündet. Und ich kam dann da an und war natürlich, also panisch war ich nicht, aber ich war schon ein bisschen verängstigt. Ich habe auch noch nie vorher eine Magen-Darm-Spiegelung oder irgendwas in der Form halt gemacht. Und Da muss ich euch ganz ehrlich sagen, ich weiß nicht, ob das, weil, also vielleicht ist es einfach, weil es seine Profession ist und der ganz viel so mit Ultraschall und so ganz viel immer macht. Der Mann hatte eine Ruhe, der hat eine Ruhe ausgestrahlt. Das war Wahnsinn. Und dann kam ich da in diesen Raum rein, der Raum war schon abgedunkelt. Ich fühlte mich echt so ein bisschen so, wir hätten jetzt auch gleich Yoga anfangen können oder so. Es war schon geil. Und dann meinte er ganz ruhig und alles ganz super und so. Und dann meinte er aber, er würde mich gerne, also er meinte dann, er könnte mir was spritzen, aber er würde mich eigentlich gerne über Bewusstsein haben, weil ich müsste mitarbeiten. Und ich so, what? Ich dachte, ich hatte ja auf irgendwas, ich hatte ja auf Halbschlaf gehofft. Nein, aber du bist dann so im Dämmerschlaf, also im Halbschlaf. Das Ding ist, wenn er diesen Schlauch reinschiebt, also wo dann der Ultraschall dran ist, dann kommt man quasi zum Schließmuskel im Hals und wenn du dann bei Bewusstsein bist, dann kannst du schlucken und wenn du schluckst, öffnet sich dieser Schließmuskel und dann kann der in dem Moment den Schlauch durch rutschen. Und wenn du aber nicht bei Bewusstsein bist oder nicht richtig da bist, dann muss der da irgendwie anders durch diesen Schließmuskel durchkommen und das kann dann unangenehm werden und auch zu Verletzungen führen und deswegen möchte er dich halbwegs bewusst haben. Und so, okay. Und wir versuchen es mal. Und es lief dann auch echt alles problemlos. Aber ich sage euch ganz ehrlich, also ich hatte am meisten Angst vor dem Würgereiz. Den hatte ich gar nicht, weil er vorher so ein Betäubungsspray in den Rachen gespürt hat. Also das hat wunderbar funktioniert, aber tatsächlich hat es mir ein bisschen wehgetan. Es war jetzt nicht so, dass es nicht auszuhalten gewesen wäre, aber dieser Schlauch im Hals, der dann da lag, der war schon unangenehm. Der war hart und der war groß und war halt ein Fremdkörper. Und dann hat das bestimmt zehn Minuten gedauert, bis der da alles abgeschallt hatte. Und ich lag halt auf der Seite und habe halt dann natürlich alles gesehen, was er auch gesehen hat. Ich meine, ich habe graue Berge gesehen, ist okay, aber gut. Und ich habe aber deutlich den Unterschied gesehen zwischen Ultraschall von außen und Ultraschall von innen. Weil vorher hat er erst mal von außen geschallt, weil er sagte, vielleicht reicht das ja schon, wir können schon sehen, ob was ist. Aber tatsächlich musste er dann doch nochmal reingehen. Und dann hatte die Azubile vorher mich noch gefragt, ist ja ein Lehrkrankenhaus, ob sie denn mitgehen kann. Sie hätte das noch nie gesehen, ob das für mich okay wäre, ich ja klar. So, und dann hat er der Arzobine erklärt, was er auf dem Bildschirm sah, was für mich auch super war, weil dann habe ich auch erfahren, was ich auf diesem Bildschirm sehe, außer Grauenbergen. Aber ähm, Ja, also es ist alles okay und aushaltbar, aber es ist nicht eine Erfahrung, die ich nochmal machen muss. Ich weiß, falls ich in meinem Leben nochmal eine Magenspiegelung oder irgendwas in der Art oder Darmspiegelung oder so kriege, dann kann ich das, ja. Aber es ist also, ja, das war echt auch nochmal unangenehm.
Kai
01:14:46
Das ist mir kein neues Hobby von dir. Ja, jetzt weißt du es ja auch.
Britt-Marie
01:14:51
Ja, aber das war natürlich, Gott sei Dank war das Ergebnis positiv im Sinne von, ich habe keine Entzündung im Herzen, deswegen konnte ja die OP dann auch gemacht werden. Aber das war auch so, okay Leute. Und das sind halt alles so Sachen gewesen, die du normalerweise halt nicht hast, weil normalerweise entzündet sich dein Katheter nicht, normalerweise kriegst du die Aminosäuren-Drops, normalerweise musst du dann auch keinen Ultraschall machen und so weiter und so fort. Also das war echt so, aber es hat ja alles gut geklappt.
Sven
01:15:16
Ja, krasser Ritter auf jeden Fall. Kai hatte vorhin noch wegen Selbsthilfegruppe gefragt, bevor ich euch so rüde mit dem Kochen unterbrochen habe.
Britt-Marie
01:15:24
Ja, dann können wir auch das Thema wechseln, weil ich habe das Gefühl, ich habe jetzt die ganze Sendung quasi gefüllt. Ja, es gibt mehrere Selbsthilfegruppen und auch in Sachsenhausen, wo ich ja operiert wurde, gibt es auch mehrere Selbsthilfegruppen. Tatsächlich ist es aber so. Sachsenhausen ist bei mir jetzt nicht gerade um die Ecke. Das heißt, es ist für mich schon immer ein kleiner Weg. Das wäre, ja, und das ist halt, aber was ich viel schlimmer finde, ist, dass du da halt nirgendwo parken kannst. Das ist halt eine Katastrophe beim Parken. Jetzt gibt es ein Parkhaus. Ich arbeite mich langsam mit den Metazahlen ran, aber dieses Parkhaus ist schon noch sehr weit weg, lauftechnisch, bis ich dann beim Krankenhaus bin. Aber ich meine, es ist für mich die Gruppe, wo ich hingehe. Das, was mich halt ein bisschen, also was heißt nicht aggert, aber was ich blöd finde, ist, alle Selbsthilfegruppen, generell, egal, selbst wenn ich sagen würde, ich würde zu einer anderen gehen hier in Frankfurt, sind alle immer vor Ort treffen. Ich verstehe, dass das gut ist und, generell auch wichtig, sich dann auch in Persona auszutauschen. Aber ich finde doof, dass es nicht die Möglichkeit gibt, wenigstens auch ein Online-Treffen zu haben, alternativ dazu. Also das gibt es halt gar nicht. Das heißt, das ist das eine. Und dann sind die immer um drei Uhr mittags. Entschuldigung, es gibt auch Leute, die arbeiten. Also ich meine, natürlich bin ich jetzt erst mal krankgeschrieben. Es ist also Diener Sachsenhausen ist immer am ersten und am dritten Montag im Monat von 15 bis 18 Uhr. Da denke ich mir auch, so super Zeit. Also ja, Ich meine, ich werde definitiv hingehen, weil das ist was, was ich, also ich habe über Weight Watchers tatsächlich auch zweimal 20 Kilo verloren und habe da gemerkt, dass ich für mich das ein bisschen als Kontrollinstanz brauche. Das ist keine Kontrolle, aber das ist natürlich ein Austausch. Richtig, genau. Und also das ist was, was ich auf jeden Fall machen werde. Und wie gesagt, Meal Prep habe ich mir und Sport ist halt, ach Sport, ach ja.
Kai
01:17:18
Ich muss mal gucken.
Britt-Marie
01:17:19
Ich suche, vielleicht hört uns ja einer aus Frankfurt, ich bin immer noch auf der Suche, aber ich werde weiter mich nochmal schlau googeln. Also hier, wo ich bin in dem Stadtviertel, ich bin ja in einem neuen Stadtviertel, ganz am Rand von Frankfurt, hier ist nix.
Kai
01:17:32
Nix.
Britt-Marie
01:17:32
Nicht mal eine Turnhalle. Das ist kein Schwimmbad, gar nichts. Ich muss für alles in die Innenstadt. Dann ist es natürlich auch richtig scheiße, weil den inneren Schweinehund zu besiegen ist eh schon schwer genug, aber den inneren Schweinehund zu besiegen, wenn du weißt, du musst mindestens in drei, vier Stunden erst mal hinfahren und dann auch wieder zurückfahren, das ist halt echt doof. Aber tatsächlich hatte ich sehr viel Spaß an, Aqua Zumba und Aqua Spinning.
Kai
01:17:57
Aqua Spinning, ja.
Britt-Marie
01:17:58
Ja, also das hat mir tatsächlich sehr viel Spaß gemacht, als es noch ging. Vielleicht sowas in der Art wieder. Also am Anfang sowieso alles, was mit Wasser zu tun hat. Klar, Wasser ist ja nicht auch für dich dann gut. Ja, ja, klar. Muss man halt gucken, ja. Ja, also das sind so die Dinge, um die sich jetzt alles dreht und die sich dann so eintrudeln. Und bei der nächsten Tickschnackaufnahme oder bei der übernächsten oder so, dann kann ich ja erzählen, wie es läuft.
Kai
01:18:22
Sehr gut das heißt beim übernächsten Potsdok läufst du mit dem Laszlo einmal um das See der Laszlo ist ja unser Seeläufer also ich habe nämlich diesen Potsdok ich.
Britt-Marie
01:18:32
Bin ein bisschen traurig, aber diesen Potsdok setze ich dann nochmal aus, weil ich wie gesagt gar nicht einschätzen konnte wie ich halt auch körperlich, fit bin, dass ich jetzt so fit bin hätte ich auch nicht gedacht, aber okay nichtsdestotrotz, ich muss jetzt noch nicht wieder über Stock und Stein nein.
Sven
01:18:47
Dann so ein Ausnahmeding wie Potsdok irgendwie mit wenig schlafen und allem Möglichen drum und dran. Und vor allen Dingen.
Britt-Marie
01:18:53
Nicht essen, nicht trinken. Fuck, was will ich da?
Kai
01:18:57
Es ist jetzt aber nicht schön.
Sven
01:19:00
Unssehen zum Beispiel.
Britt-Marie
01:19:02
Vielleicht möchtest du einen Podcast aufnehmen, aber okay. Ja, genau. Nee, aber genau. Das muss sich ja auch erstmal alles finden. Ja, also mein, ich sag jetzt mal, ganz simples, wirklich eigentlich sehr simples Kurzziel ist, an Weihnachten mit meinen Freunden über den Weihnachtsmarkt zu laufen. Ohne, dass ich Luft schnappe, ohne, dass ich überall stehen bleiben muss. Also einfach gemütlich über den Weihnachtsmarkt. Und ich glaube, das ist machbar. Das ist jetzt kein Großziel, aber ja.
Kai
01:19:33
Ich wollte gerade sagen.
Britt-Marie
01:19:34
Das ist doch ein schönes Ziel. Und dann gucken wir mal weiter.
Kai
01:19:36
Ja, und wie gesagt, Nächste Putschdruck ist ja über ein Jahr Zeit. Da ist es eh dran.
Britt-Marie
01:19:40
Ja, klar. Haben wir jetzt da so gelegt. Genau, sehr gut. Ja, ja. Naja, und das sind natürlich, weil ihr schon vom Wohlfühlfaktor gesprochen habt, das sind natürlich so Kleinigkeiten, die einfach man dann auch nicht mehr gemacht hat. Also das Sozialleben hat natürlich auch gelitten, weil am Ende war dann nur noch die Frage, wo treffen wir uns? Gibt es was, wo du in der Nähe parken kannst? Wie weit ist der Weg vom Parkplatz bis zur Tür? Gibt es da Stühle, Bänke, wo du sitzen kannst? Also das waren dann so Dinge, da hat man dann nicht mehr sich gefragt, kann ich jetzt, keine Ahnung, kann ich an dem Zeitpunkt oder mag ich die Leute? nee, wo ist das? Wie komme ich hin? Wo kann ich parken? Und dann hast du in neun von zehn Fällen abgesagt. Das war halt so. Und das ist natürlich dann...
Kai
01:20:22
Ist ja eine Kopfsache dann natürlich.
Britt-Marie
01:20:24
Nein, das war gar nicht die...
Kai
01:20:27
Ja, aber im Kopf dann auch so sage, jetzt muss ich schon wieder absagen, das meine ich und so.
Britt-Marie
01:20:32
Ja, klar.
Sven
01:20:33
Und als du vorhin auch von Langeweile sprachst, also ich denke, dass sich da auch einfach noch ganz andere Möglichkeiten ergeben werden, einfach die Langeweile zu füllen, an die du das noch gar nicht denkst, einfach weil es viel einfacher wird in den Sichten.
Britt-Marie
01:20:47
Eben, das denke ich auch, klar.
Tanja
01:20:50
Was du eben gemeint hattest mit Sport, also natürlich ist es immer eine Sache, irgendwo hinzugehen und dann auch sowas Geiles zu haben wie, was weiß ich, mit Aqua, irgendwas.
Kai
01:20:58
Ja, das ist schon.
Tanja
01:20:59
Aber andererseits, also ich weiß ja nicht, ob es überhaupt eine Option ist, ob du meinst, dass alleine irgendwie für dich zum Beispiel zu Hause was zu machen eine Option ist, aber sowas wie Krafttraining mit in Anführungszeichen Eigengewicht, also eben selbst zu Hause Übungen zu machen, da gibt es ganz viele tolle YouTube-Videos, wo man ganz sanft irgendwie auf dem Stuhl, auf dem Boden, irgendwelche schönen Übungen machen kann.
Britt-Marie
01:21:22
Also ich denke am Anfang, das ist ja dann auch so ein bisschen, also am Anfang ist tatsächlich simples Laufen plus eben so ein bisschen, ich sag mal, es ist jetzt kein Reha-Sport in dem Sinn, aber so ein bisschen Stuhlgymnastik und dann steigern würdest du und machen das Ganze im Stehen und mit eben so einem Gummiband oder mit ein paar Gewichten, also ganz simpel und einfach und ich denke, da gibt es auch, da hast du schon recht, da gibt es auf YouTube auch massig Leute, ich bin ja nicht die Erste, ja, aber komischerweise, wenn man dann...
Sven
01:21:49
Wenn man so gar keinen Hintergrund hat da, dann würde ich eigentlich sagen, immer erstmal irgendwo eine Gruppe suchen, wo einem dann im Zweifelsfall auch jemand sagt, ah, wenn du es so machst, hast du morgen Rücken, mach mal ein bisschen anders. so dass man dieses ganz kleine, diesen ganz kleinen ersten Schritt, der ist es echt besser in Begleitung zu machen. Wenn man dann da so ein bisschen Erfahrung gesammelt hat, dann YouTube Go, alles cool, weil dann merkst du halt, okay, Moment, ich mache hier gerade was falsch, das geht gerade schief. Ich sehe das gerade an der anderen Stelle. Deswegen, also ein bisschen vorsichtig.
Britt-Marie
01:22:24
Also was natürlich, was in dem Sinne schon ein bisschen kleine Vorarbeit war, war da natürlich jetzt auch die Physio im Krankenhaus. Die ist mit mir nicht nur die Gänge hoch und runter gerannt, nein, die hat mir auch Übungen gezeigt. Also das heißt, das ist zumindest jetzt was, was ich dann ab Woche zwei dann auch selber für mich einfach gerne morgens machen möchte, wo ich dann sage, okay, dann nehme ich mir morgens, 15 Minuten oder was oder 20 Minuten oder wie auch immer und spiele das einmal komplett durch. Und da merke ich ja dann hoffentlich auch, weil tatsächlich ist natürlich alles total logisch und so, aber dass man dann auch einfach merkt, wenn man fucking jeden Tag läuft, dann wird es halt auch schnell besser. Also wenn man nicht nur auf der Couch liegt oder wenn man jeden Tag einfach diese blöden Übungen durchspielt, habe ich da Bock drauf gehabt.
Kai
01:23:08
Es hat so was Einfaches wie Spazierengeben.
Britt-Marie
01:23:11
Ja, genau. Aber man merkt sehr schnell, dass es dann auch einfacher geht.
Kai
01:23:16
Ich kenne das ja auch. Zwölf Stunden ist mein Arbeitstag und dann heimgegeben und noch spazieren gehen.
Britt-Marie
01:23:20
Ja, aber das ist ja noch mal was anderes.
Kai
01:23:22
Ja, aber es ist ja auch dumm. Also natürlich sollte ich es machen. Das ist ja das Ding. Aber es macht Sinn, ja.
Tanja
01:23:28
Was ich nur sagen wollte, es gibt halt eine Alternative von irgendwelchen komplizierten Orten, zu denen man erstmal hinfahren muss. Man kann zu Hause, also es gibt ja auch Online-Programme, wo es tolle Kurse gibt, wo man gut erklärt bekommt. Und kostet natürlich dann auch was. Oder was auch cool ist, nicht ein Online-Programm, wo man quasi streamt, wie quasi bei YouTube, wo man es zwar vielleicht gut erklärt bekommt, aber eben einen Kurs, bei dem man online auch teilnehmen kann, kenne ich auch schon jemanden, die eben auch so eine Yoga-Gruppe, also einfach wo zum Thema Übergewicht einfach Rücksicht genommen wird und so. Und die dann zusammen online das machen und mit oder ohne Kamera, jeder wie er möchte oder so.
Britt-Marie
01:24:07
Ja, ja. Ja, das stimmt, ja. Ja, genau. Also ich meine, theoretisch gibt es genug und ich denke, wenn man dann in so einer Selbsthilfegruppe sich vielleicht dann auch nochmal austauscht, also wer weiß, ob da nicht der eine oder andere auch irgendwas noch an Tipps hat oder so.
Tanja
01:24:22
Bestimmt, ja.
Kai
01:24:23
Bestimmt, das sind ja die erfahrenen Leute dann, ja.
Britt-Marie
01:24:25
Ich denke, ja, da hast du halt eine ganze Bandbreite von, bin noch vor der OP, bin schon drei Jahre nach der OP.
Kai
01:24:34
Sind ja gute Dinge. Ich freue mich, dass es gut geklappt hat. Ich habe ja regelmäßig von dir ein Ding bekommen, mach meine Folge online, daher wusste ich, du bist noch am Leben. Und dann hast du die Woche links geschrieben und dachte, dann ist er wohl zu Hause.
Britt-Marie
01:24:52
Weil ich ganz naiv noch so, ich habe Internet im Krankenhaus, kein Problem. Das Erste, was ich festgestellt habe im Krankenhaus, Netflix ist gesperrt und AO3, also die Fanfiction-Archivseite. Ich so, scheiße, was machst du denn jetzt?
Tanja
01:25:07
Wieso das denn? Gesperrt?
Britt-Marie
01:25:09
Ja, weil intern haben sie die Seite halt auf die Sparte. Das war ein sehr langsames Internet.
Kai
01:25:16
Das ist doch das Thema.
Britt-Marie
01:25:16
Naja, also das Internet war saulangsam.
Kai
01:25:19
Wenn da noch jeder streamt.
Britt-Marie
01:25:20
Ist es halt vorbei. Genau, hätte dann sonst... Aber was ich total witzig fand, war, ich natürlich ausprobiert, Netflix ging nicht. Was aber ging, war Disney und Prime. Und ich dachte, ihr seid ja auch doof. Also Netflix sperrt ihr, aber die anderen beiden nicht. Zumindest Prime hätte ich noch gesperrt. Aber egal. Die haben sich angeguckt.
Sven
01:25:38
Wo kommt der meiste Traffic her, was macht uns die Leitung zu, du nicht mehr.
Britt-Marie
01:25:41
Zimmer 239, ich dachte auch, ich traue mich kaum. Also es war zumindest so, dass ich tatsächlich dann... Ich habe die Podcasts geschnitten, war alles super, auch Bearbeitung ging. Von der Katze hat 100 Jahre gebraucht, aber ich meine, das kann da ja vor sich hin röteln. Was aber tatsächlich nicht funktioniert hat, war der Upload auf unserer Host-Seite. Der hat dann nämlich irgendwann gesagt, so nach den ersten zwei Minuten, der Upload sei zu langsam und hat von sich abgebrochen. Das heißt, ich hatte alles fertig und konnte aber dann den nicht hochladen. Dann dachte ich, scheiße, was machst du denn jetzt? Also der Download war schon schlecht. aber der Upload, der war quasi nicht vorhanden.
Kai
01:26:18
Und dann dachte ich so.
Britt-Marie
01:26:20
Scheiße.
Kai
01:26:20
Das hat mich schon gewundert.
Britt-Marie
01:26:20
Und dann habe ich gedacht, okay, dann habe ich Kai angeschrieben und meinte, wenn ich es irgendwie schaffe, dann habe ich gedacht, schmeiß es einfach in deine Dropbox. Dann ist mir aber eingegangen, ja, bist ja auch ein Idiot. Der Upload ist ja trotzdem so langsam, egal, wo du es hinschmeißt. Dann habe ich aber festgestellt, wenn ich es in die, also ich konnte es in die Dropbox reinschmeißen und oder bei Retransfer hat halt irgendwie zwei Stunden gedauert, bis es hochgeladen war. Aber das kann ja, wie gesagt, davor sich hinladen.
Kai
01:26:44
Weil er sich bei der zweiten Folge hat bedenkt, ich kann es ja auch einfach vorhin selbst runterladen, wir haben ja der gleiche Account.
Britt-Marie
01:26:51
Total bescheuert, genau, weil eigentlich hätte ich mich gar nicht hochladen müssen, weil genau, also auf jeden Fall habe ich dann nämlich Kai gebeten, kannst du das einfach nur reintropseln lassen, ich habe also alles fertig gemacht, der Eintrag war fix und fertig, genau, und dann musst du es eigentlich nur reinfallen lassen, und dann dachte ich auch, so viel zu Dings, aber tatsächlich war es dann so im Stream, ich habe dann doch Glück gehabt, also klar, ich hatte Fernsehen, da konntest du ja dann das meiste, was du sonst über übers Netz geguckt hast, auch im Fernseher gucken. Aber, ähm, Streamen war 50-50. Also manchmal hat es funktioniert, manchmal hat es gar nicht funktioniert. Am allerersten Tag, da gab es Starfleet Academy, die wollte ich unbedingt gucken, die eine Folge. Und dann habe ich mich gefühlt wie, ohne Scheiß, wie in den 90ern. Ich also aufgerufen, auf Play gedrückt, auf Pause gedrückt und hochbuffern lassen. Ich war 1991, ohne Scheiß. Und ich dachte so, geil, ey. Du kriegst mich an genug, dass es doch weich.
Kai
01:27:42
Dass es geht.
Britt-Marie
01:27:43
Starfleet musste ich gucken, das ging einfach nicht anders. Und dann dachte ich mir, ich hatte aber ja auch genug Kram dabei, um mich theoretisch drei Wochen komplett ohne Internet auch zu beschäftigen. Und die Ärzte noch im Vorgespräch, ja, so drei Wochen stationär, das kann auch mental sehr schwierig sein. Und ich habe da nur gesessen und dachte, ich habe fünf Serien mit und irgendwie zwei Bücher und ich muss noch drei Podcasts schneiden. Also theoretisch habe ich genug zu tun. Aber das habe ich natürlich so nicht gesagt, ja. Ich konnte mich sehr gut beschäftigen.
Kai
01:28:16
Die erste Nachricht, die ich von der Print bekam, war, Netflix geht nicht, A und 3 geht nicht. Meine erste Antwort war, was ist A und 3?
Britt-Marie
01:28:25
Okay, ja, aber tatsächlich A und 3 hat mir getan, muss ich euch ganz ehrlich sagen. Also ich habe dann auf dem Handy ein bisschen geguckt.
Sven
01:28:32
Ich würde sagen, mobil ging auch nichts.
Britt-Marie
01:28:34
Doch, auf dem Handy ging es schon, aber ich habe kein Flatrate. Also deswegen muss man immer ein bisschen gucken. Ja, ja, aber es war okay.
Kai
01:28:44
Da wurde ich erstmal eingewiesen per WhatsApp, was den A und 3, Es
Britt-Marie
01:28:49
War total lustig. Ich wollte sagen, es war lustig zu sehen an den Reaktionen, weil Kai, was ist AO3, meine eine Bekannte, oh mein Gott, AO3 geht nicht. Und ich so, ja, siehste. Da hat man dann gesehen, von welcher Seite der Samson-Bubble jemand kam. Ja, Entschuldige, was wolltest du sagen?
Sven
01:29:10
Nee, wenn du sowas nochmal hast oder so, es gibt ja inzwischen irgendwie hier bei Aldi und keine Ahnung was über diese Prepaid-Dinger.
Britt-Marie
01:29:16
Ich weiß, das wäre mein absoluter Notnagel gewesen, wenn es gar nicht anders gegangen wäre. Ja, ja, ja. Aber es war ja dann am Ende okay. Also wie gesagt, 50-50 war Streaming. Ich konnte, ich habe die, guck, wichtig, Star Trek habe ich gucken können. Die aktuelle Folge von Feuer und Flamme. Das ist dann auch gleich der schöne Übergang vielleicht. Und was war das dritte? Shoot, da schien schon Feuer und Flamme hier. Irgendwas war noch gewesen. Ich weiß nicht mehr, irgendwas Drittes war noch gewesen, wo ich dachte, das muss ich auch im Mund gucken. Und das ging. Aber zum Beispiel ZDF-Mediathek.
Kai
01:29:44
Ich vergiss es.
Britt-Marie
01:29:45
Ich weiß nicht, was die für einen Player haben, aber der hat gar nicht funktioniert. ARD ging, wie gesagt, 50-50. Und Prime ging auch 50. Ja, der Rest Prime. Disney ging fast immer. Ich weiß nicht, also ich finde es total spannend zu sehen. Also die müssen irgendwie doch Unterschiede im Hintergrund haben, die da irgendwie, ich weiß nicht, mal besser und mal schlechter funktionieren. Sehr spannend.
Sven
01:30:10
Ja, da könnte man jetzt sehr, sehr in die Tiefe gehen, was, die Röhren, die die einzelnen Röhrennetzwerke verbinden angeht und so weiter und so fort.
Kai
01:30:20
Aber da wären wir hier ein Red-Podcast, das sind wir ja nicht.
Sven
01:30:24
Da sind die alten Männer auch beleidigt, dass wir ohne 700 Kram geredet haben.
Kai
01:30:28
Das wäre wirklich stimmt. Aber dann hast du immer Feuer und Flamme geguckt.
Britt-Marie
01:30:33
Staffel 11. Also danke fürs Zuhören. Das war jetzt ganz viel.
Sven
01:30:37
Danke fürs Erzählen, krass. Total geil, dass du einfach den Mut hattest, den Weg einzuschlagen und dich da aufzumachen. Top, super.
Tanja
01:30:48
Ich habe es schon mal gesagt, kannst echt stolz sein.
Kai
01:30:50
Wir haben ja richtig geschrieben schon vorher. Durch die Depression hindurch und so weiter. Das Thema verfolgt dich ja schon länger und wir haben ja schon öfters drüber geredet.
Britt-Marie
01:30:59
Ja, ja.
Kai
01:31:01
Gut, dass es jetzt endlich geklappt hat. Also ich bin Macht mich immer noch fertig, 35 Kilo in der Zeit. Das ist ja, wie du mir schon schreibst, ja, bei 900 Kalorien, okay. Das ist jetzt wirklich gezieltes Verhungern.
Britt-Marie
01:31:13
Ja, das war, ja.
Kai
01:31:16
Aber was wollt ihr denn erzählen zu Feuer und Flamme Staffel 11? Weil ich weiß, ich habe hier mindestens zwei Feuer. Tanja, du bist kein Feuer und Flamme-Gucker, oder?
Tanja
01:31:24
Nee.
Kai
01:31:25
Halleluja.
Britt-Marie
01:31:26
Start jetzt wieder einzig.
Sven
01:31:27
Beste Serie, ey. Also zumindest alles aus der Staffel 10.
Britt-Marie
01:31:31
Also ich wollte gerade sagen, weil ich glaube, die meisten, die uns kennen, kennen auch das Format, aber es ist eine...
Kai
01:31:36
Ja, es wurde hier schon erwähnt, ein, zwei Mal.
Britt-Marie
01:31:38
Ja, genau. Es ist eine Reality-TV-Serie, die Feuerwehrmänner und Sanitäter begleiten quasi in ihrem Alltag.
Sven
01:31:47
Ja, aber auch Reality nicht im Sinne von Fake oder so, sondern die haben denen wirklich GoPros umgehängt und so und begreiten reale Einsätze der Feuerwehr des Rettungsdienstes und haben dann noch teilweise so die Spezialeinheiten, also Höhenrettung, Tauchergruppe und so weiter und so fort mit dabei.
Britt-Marie
01:32:06
Helikopter, ja. Ich habe übrigens an dich gedacht. Genau, dieses Mal richtig Helikopter-Helikopter. In der letzten Folge, in der aktuellen Folge, war die Überschrift Schuss ins Gesicht. Und dann stellte sich raus, dass der Fall super unspektakulär war. Und da habe ich sofort als wenn gedacht, Ich dachte, der wird bestimmt jetzt voll angepisst sein, weil du so eine Kettfische-Überschrift hast. Und dann wird nichts draus. Ja, genau.
Sven
01:32:29
Die sind diese Staffel insgesamt relativ, wie nennt man es, clickbaity, oder? Die Titel? Also auch hier Asbest im Gartenhaus oder was das war.
Britt-Marie
01:32:42
Es war aber auch noch irgendwie nichts richtig Spektakuläres dabei. Okay, der erste Brand in der ersten Folge, der war schon sehr heftig.
Sven
01:32:48
Fandst du? Ich fand die Einsätze, im Gegensatz zur letzten Staffel, fand ich die alle oberkrass. Ich meine, ich habe mich ja in der letzten Staffel darüber beschwert, dass halt irgendwie einmal in einer Folge ein brennender Mülleimer und dreimal der Rettungsdienst fährt raus, misst den Blutdruck und sagt, ja, können wir jetzt nichts feststellen, wir können sie mitnehmen oder nicht. Oder sie gehen mal zum Haus.
Kai
01:33:10
Genau, das war dann mein letztes Mal oder vorletzte Mal.
Britt-Marie
01:33:13
Ja, genau.
Sven
01:33:13
Und ganz ehrlich, wie gesagt, das muss ich mir nicht angucken. Das mag die Realität sein, aber ich gucke das ja, um unterhalten zu werden. Und ich war neulich ein paar Tage krank zu Hause, war einfach hier so ein kleiner Viruseffekt, irgendwie alles relativ harmlos, aber ich wollte halt keinen anstecken und ich... Also, die Zeiten, wo ich nur sowas zur Arbeit gegangen bin, die sind halt vorbei, ja. Und dann habe ich halt wirklich so drei Tage auch konsequent im Bett gelegen oder so, wie ich irgendwie war vom Bett in die Badewanne gewechselt und dann wieder ins Bett. Und dann habe ich angefangen, Feuer und Stammel, Flamme, das habe ich ja heute jetzt gerade, Feuer und Flamme ab Folge 1, Staffel 1 irgendwie nochmal aufzurollen. Und dann habe ich wirklich vier.
Britt-Marie
01:33:54
Ich weiß nicht, ich habe dann.
Sven
01:33:56
Glaube ich, vier oder fünf Staffeln weggeguckt. Das führte dann dazu, dass ich dann eigene Folgen geträumt habe in den Phasen, wo ich zwischendurch geschlafen habe. Ich habe mir so einen totalen Feuer- und Flamme-Realitätsverlust angebencht. War geil. Nee, ich bin jetzt auch erst mal wieder durch damit gewesen. Nach drei Tagen im Bett war mein Tag aus.
Kai
01:34:14
Sven läuft doch nur noch mit Feuerwehrhelm durch die Gegend.
Sven
01:34:17
Da habe ich halt auch einfach gemerkt, was mich an der Staffel 10 wirklich gestört hat. Weil es ist ja jetzt nicht so, dass die Einsätze so mega spektakulär waren. Aber was ich an Staffel 10 halt einfach ätzend fand, ist, dass dann auch so die Musikuntermalung, die ganze Produktion und es war dann halt immer so. Und dann piept ein Rauchmelder.
Britt-Marie
01:34:43
Oh, jetzt müssen wir erstmal gucken.
Sven
01:34:45
Wo der Rauchmelder piept. Boah, Leute, was stimmt denn nicht mit euch? Und nee, ich darf 11 wieder im Ruhrgebiet, voll Gas, sofort mitten rein irgendwie. Also einfach... Es ist wieder mein Feuer und Flamme und das war es in Heidelberg einfach nicht.
Kai
01:35:06
Heidelberg ist ja ein ganz anderes Ding.
Britt-Marie
01:35:08
Ich muss aber sagen, ich mag Ruhrgebiet, Bochum, das mag ich schon auch. Ich mag die auch ganz gerne.
Kai
01:35:14
Das ist eigentlich geballt als Heidelberg.
Sven
01:35:15
Wie cool ist denn bitte der Rettungshubschrauber sowieso und so.
Britt-Marie
01:35:19
Ich dachte, der Typ mit den langen Haaren, der ist auch irgendwie geil. Ja, genau. Ich weiß nicht, wie alt ist der? Der wird auch 55 sein oder so. Der sieht ehrlich gesagt aus, als wäre er aus einer Hippie-WG übrig geblieben und dann ist er da irgendwie Helikopter und Atem. Der hat immer noch eine Hippie-WG. Freilich. Das ist schon sehr geil.
Sven
01:35:39
Geiler Typ, ey.
Britt-Marie
01:35:41
Ja, ja, das ist schon witzig. Aber sie haben ja versucht, an der Staffel 10 quasi ein bisschen umzustellen, dass nicht nur die ganze Zeit Feuerwehr ist, sondern dass du so ein bisschen von verschiedenen Spezialeinheiten auch was mitkriegst. Und das finde ich jetzt tatsächlich in der aktuellen Staffel auch super. Ich finde, es ist gut gemischt. du hast ein bisschen Helikopter, du hast ein bisschen Wasserrettung. Ich meine, gut, die Wasserrettung, die geht einmal nur Probe tauchen, aber gut.
Sven
01:36:03
Aber das haben sie in den frühen Staffeln auch gehabt. Da hatten sie die Höherretter mit bei, da hatten sie die Taucher mit bei, sie waren diverse Male auf dem Feuerwehrboot mit dabei und so weiter. Also das war da auch alles. Ich bin wieder Feuer und Flamme für Feuer und Flamme.
Kai
01:36:15
Höherretter mache, das ist ja...
Britt-Marie
01:36:17
Sehr gut.
Kai
01:36:17
Da kann ich auf den Königstuhl hochfliegen vielleicht mal.
Sven
01:36:20
Ja, weiß ich nicht. Es war halt einfach nicht meins Gutes. Also ich habe nichts gegen Heidelberg. Ich habe auch ganz speziell nichts gegen die Einsatzkräfte in Heidelberg. Alles cool, ja.
Kai
01:36:33
Aber es ist halt eine kleine Stadt. Ich glaube, das war einfach das Problem. Da ist ja die Auswahl, was passiert, ist halt einfach geringer als Import.
Britt-Marie
01:36:41
Gut, aber es kommt ein bisschen darauf an. War es nicht bei Heidelberg auch so, dass sie da dieses Waldgebiet hatten, wo oft so, wie heißen die, Paraglider?
Sven
01:36:50
Mountainbiker, Paraglider.
Britt-Marie
01:36:52
Ja, genau. Also ich finde das ja, also ehrlich gesagt fand ich das als Fall spannend, wenn da so ein Mountain, wenn da so ein Paraglider im Baum hängt. Aber es war dann am Ende alles, also ich meine gut, dass denen nichts passiert ist, aber am Ende war es ein gebrochenes Bein. Also sorry, aber das einzige Problem war dann halt, wie kommen sie da hin? Und das, was mich interessiert hätte, das haben sie nämlich in der letzten Staffel nicht gezeigt. Da gab es diesen Fall, wo irgendwie so ein Bagger abgerutscht ist, weil der Boden so schlammig war und es war so ein ganz steile Wand. und der Bagger ist quasi schon so ein Stück runtergerutscht, dann wurden die gerufen, damit die quasi da das sicherheitstechnisch abholfen.
Sven
01:37:28
Abklären, ob da nicht noch die Gärten irgendwie abrutschen können.
Britt-Marie
01:37:32
Genau. Und dann hieß es, dafür sind wir nicht zuständig, es macht THW. Dann kam das THW. Und dann hieß es, wir fahren wieder. Und dann kam der nächste Fall. Und ich dachte, und was ist jetzt mit dem fucking Bagger?
Kai
01:37:44
Und der THW hatte keinen Filmvertrag.
Sven
01:37:46
Es gibt auch, es gab auch, die sind nicht mehr in der Mediathek und ich habe es verkackt, sie mir zu sichern. Es gab auch in der Tat eine Serie übers THW, wo die unter anderem auch den Auslandseinsatz der Türkei begleitet haben und so weiter nach dem schweren Erdbeben. Super krass und ja, auch sehr, sehr geil. Ich habe leider vergessen, wie die Serie heißt und sie ist auch nicht mehr verfügbar.
Britt-Marie
01:38:09
Aber ganz ehrlich, AAD kommt immer wieder.
Kai
01:38:12
Da musst du wahrscheinlich den Eri fragen, weil der sichert ja alles, gefühlt.
Britt-Marie
01:38:17
Also ich bin mir sicher, dass ich die auch gesehen habe.
Kai
01:38:19
Und Ero ist ja auch vorher ein Flamme-Fan. Dann traue ich das zu. Also Eri ist ja, der macht immer ein Backup, sicherheitshalber von der Mediathek.
Sven
01:38:27
Ja, ich habe auf jeden Fall geschrieben hier in die Anmerkung, endlich wieder Ruhrgebiet.
Kai
01:38:31
Das stimmt.
Britt-Marie
01:38:33
Da sind wir uns einig.
Kai
01:38:34
Bitte die wieder Heidenberg. Also als ehemalige, ich bin ja eigentlich Mannheimer, aber Heidenberg haben wir auch gewohnt. Aber ich kann mir vorstellen, dass da echt nicht so viel los ist, weil Heidenberg ist einfach eine kleine Stadt.
Sven
01:38:46
Das wird es genau gewesen sein. Da haben wir uns ja letztes Mal schon drüber aufgeregt. Und ich habe auch gar kein Problem damit, wenn sie wie bei Firefighters, der Serie aus Hamburg, die ein ähnliches Format folgt, wenn sie dann zwischendrin so eine Homestory machen. ja, oder in den frühen Staffeln haben sie halt auch gezeigt, wie sie eine Kindergartengruppe durch die Wache geführt haben.
Kai
01:39:04
Ja, schön. Ist total in Ordnung.
Sven
01:39:06
Was fürs Herz. Gucke ich gerne alles cool oder wie sie auf der Wache Weihnachten gefeiert haben oder wie sie einen verabschiedet haben oder wie sie dann geübt haben und irgendwie auch so ein bisschen so Feuerwehr-Olympiale so Blödsinn gemacht haben.
Britt-Marie
01:39:18
Ja, ja, ja.
Sven
01:39:19
Finde ich super. Gucke ich mir alles gerne an, aber halt nicht einen Mülleimer und dreimal Blutdruck messen.
Britt-Marie
01:39:24
Ja, ja, ja, ja.
Kai
01:39:28
So. Wir haben es ja schon mehrfach erwähnt, Potsdok steht vor der Tür, im April ist es, gell? Ja, genau, am Komedion von meiner Tochter.
Sven
01:39:34
Drei Wochen.
Kai
01:39:35
Elfte, zwölfte April ist es doch genau, ne?
Britt-Marie
01:39:38
Also kommt alle, sag ich mal.
Sven
01:39:39
Zwei, elf, ja.
Kai
01:39:41
Weil, also ich bin ja diesmal leider nicht da, weil meine Tochter Kommunion hat. Die Brit ist noch nicht bereit. Tanja, du?
Tanja
01:39:48
Und ich werde auch sogar einen Vortrag halten.
Kai
01:39:51
Also oder morgenschrank, ich weiß nicht so richtig. Was hast du denn für einen Vortrag eingereicht?
Tanja
01:39:57
Naja, ich habe gedacht, was kann ich? Ich kann nicht viel.
Kai
01:40:00
Was kann ich?
Tanja
01:40:01
Was schmeiße ich ein zum Thema Gebärdensprache? Also falls Fragen da sind oder ihr was lernen wollt, dann seid ihr bei mir richtig.
Sven
01:40:09
Am Samstag um 10.45 Uhr in H4.
Britt-Marie
01:40:15
Was hast du gesagt.
Tanja
01:40:16
Kai?
Kai
01:40:17
Und dann hältst du dich ohne was zu sagen, ne?
Tanja
01:40:20
Genau.
Kai
01:40:23
Nein. Samstag um 10.45 Uhr, da sind die Einer nicht so.
Britt-Marie
01:40:27
Was ist denn, ich weiß, du wirst uns immer wieder gefragt, ich frage mich, warum ich es nicht noch nie gefragt habe, was heißt denn Podcast und Podcasten in Gebärdensprache?
Tanja
01:40:35
Ja, das ist so eine Sache. Also in Gebärdensprache sind all die Sachen, die Leute, die die Sprache originär benutzen, nicht wahrnehmen können, vokabelmäßig unterrepräsentiert. Ich gewerde Podcast wie Radio. Ja, okay. Das ist okay.
Britt-Marie
01:40:53
Wir haben schon über tausend Sachen gesprochen, aber darüber habe ich, glaube ich, noch nie gefragt.
Kai
01:40:57
Du magst es auch. Das hatte ich jetzt gerade so verknüpft. Du Du magst Podcast gebärdend, also gebärdest Podcasts so rum oder andersrum?
Tanja
01:41:05
Nee.
Kai
01:41:06
Doch, weil ich verstande jetzt.
Britt-Marie
01:41:07
Nee, nee, es ging mir um das Wort Podcast oder Podcasten. Nur um das Wort.
Kai
01:41:12
Ach so, das wollte ich dachten. Okay, dann habe ich ganz falsch verstanden. Ich dachte, ich spreche jetzt ja. Okay.
Sven
01:41:19
Ja, wir haben diesmal ja einen sehr, sehr langen Call for Podcast gehabt. Und am Anfang war das so ein bisschen so, das Programm sieht noch ganz schön leer aus. Inzwischen haben wir teilweise irgendwie sechs, acht Sachen, die parallel laufen.
Kai
01:41:32
Haben es doch gefühlt, sehr gut.
Sven
01:41:33
Wir sind auch schon über 100 Leute oder um die 100 Leute. Das heißt also, da kann man davon ausgehen, dass trotzdem überall mindestens zehn sein werden. Jetzt mal so ganz grob gesagt, ja, also es ist schon auch genug Programmen, es sind genug Leute für diese Menge Programmen. Aber ja, Laszlo hat sich auch angemeldet. Den habe ich also zumindest in der Teilnehmendenliste gefunden. Der hat noch jemanden, der auch so heißt. Also der Thekenschnack wird nicht nicht repräsentiert sein.
Kai
01:42:02
Sehr gut.
Sven
01:42:04
Und ja, wird glaube ich echt ein krasses Podstock.
Britt-Marie
01:42:08
Es ist halt geil. Frühjahr ist halt auch schön. Dann ist schon ein bisschen schönes Wetter und so. Und ich habe es Tanja schon erzählt. Ich liebe das Merch. Ich liebe das mit den Blümchen und so. Und finde ich schön.
Kai
01:42:19
Ach, die ziermaßen Blümchen.
Sven
01:42:21
Ich habe mir dieses Jahr nicht schwarzes Merch bestellt. und es ist angekommen. Es sieht sehr gut aus. Ich verrate offiziell nicht, welche Farbe. Also, wenn ihr es wissen wollt und mir versprecht, dass ihr nichts sagt, dann würde ich es mal rüberholen und in die Kamera halten.
Kai
01:42:39
Na klar.
Sven
01:42:40
Und dann können wir eure Reaktion mit aufnehmen. Aber ihr dürft die Farbe nicht verraten.
Tanja
01:42:43
Okay.
Britt-Marie
01:42:44
Soll ich mal vorher mal kurz raten? Du hast gelb genommen. Dieses schöne, abharte Goldgelb.
Sven
01:42:51
Ich lege mein Pokerface auf und verschwinde mal ganz kurz. Ihr müsst mal ganz kurz ungefähr eine Minute überbrechen.
Britt-Marie
01:42:58
Gut.
Tanja
01:42:58
Du meinst, es ist noch nicht gekommen. Ich habe auch was bestellt, aber es ist noch nicht verschickt.
Britt-Marie
01:43:02
Aber bist du auch farbig?
Tanja
01:43:04
Ja, aber ja, was Grünes.
Britt-Marie
01:43:09
Ich möchte hier ganz kurz mal sagen, das ist hoffentlich in einem Jahr kein Thema mehr, aber die gelben Shirts fand ich die schönsten und die gibt es aber nur in 3XL. Ich bräuchte sie aber in 5XL. Deswegen war ich schon mal ein bisschen angepisst. Aber es macht nichts.
Kai
01:43:21
Ach, ich hätte das 3XL bestellt als übernächstes Ziel.
Britt-Marie
01:43:25
Nein, ich habe aufgehört.
Kai
01:43:26
Ich habe aufgehört. Ja, ich weiß, was du meinst.
Britt-Marie
01:43:29
Guck dir mal einen Kleiderschrank. Ich habe aufgehört, Sachen zu kaufen.
Kai
01:43:32
Ja, ich verstehe.
Britt-Marie
01:43:32
Mit der Prämisse, in einem Jahr passt es. Dafür habe ich viel zu viel. Das gibt es nicht mehr.
Kai
01:43:37
Meine Frau fragt mich regelmäßig.
Britt-Marie
01:43:39
Größe hoch und Größe runter.
Tanja
01:43:41
Das habe ich mir gedacht.
Britt-Marie
01:43:43
Das ist aber auch sehr schön.
Kai
01:43:45
Jetzt muss ich es raus. Piepse.
Sven
01:43:48
Nicht verraten.
Tanja
01:43:52
Aber ganz ehrlich, genau das habe ich mir gedacht.
Sven
01:43:55
Ich habe mir gedacht, wir enden schon den Show.
Kai
01:43:57
Aber stell dich doch mal hin, wir sehen das Bild gar nicht richtig. Aber ich habe jetzt ein schickes Bild. Also es ging dieses Jahr dann ja.
Tanja
01:44:03
Ah, Crew, sogar ein Crew-Shirt.
Kai
01:44:05
Es lief ja alles so ein bisschen an mir vorbei, nachdem klar war, dass ich nicht konnte. Und dann so alles immer stressig war. Aber es ist ein schönes Logo, muss ich sagen.
Sven
01:44:12
Also für die Leute, die gerne was haben wollen, aber die gerne Merch mit dem Logo haben wollen, es gibt auch Taschen. Und die sehen auch sehr geil aus. Wir haben uns zwei bestellt. Wir wussten hinterher nicht mehr, wer welche Farbe bestellt hat. Deswegen hat meine Freundin jetzt die Weinrote und ich die Blaue. Wir haben Schnickschnack-Schnuck gemacht.
Kai
01:44:32
Achso.
Sven
01:44:35
Ja.
Tanja
01:44:36
Tauscher habe ich auch eine bestellt, ja.
Britt-Marie
01:44:39
Also sagen wir mal so, die Tatsache, dass ich nicht da bin, heißt ja nicht, dass ich auch Merch bestellen kann.
Sven
01:44:44
Nein, und es gibt ja auch, das Merch bleibt ja einfach im Shop und das kann man ja auch nächstes Jahr noch mal bestellen und so.
Britt-Marie
01:44:50
Aber weißt du, ich habe mich gerade nämlich beschwert, weil ich gesagt habe, vielleicht ist es auch gar nicht so schlecht, jetzt gerade meinen Weg und so, weil das gelbe Schwerter, das ich gerade gehabt hätte, gab es nur in 3XL und ich brauche aber 5XL. Aber vielleicht brauche ich auch bald dann irgendwann erst 3XL. Dann vielleicht, mal gucken. Aber gelb fand ich persönlich das Schönste. Aber mehr müssen wir da jetzt nicht zu sagen. Das war jetzt meine persönliche Meinung.
Sven
01:45:11
Ist ja auch vollkommen in Ordnung. Ich bin persönlich nicht so der Superfan von Gelb überhaupt, so als Farbe. Von daher, ja, und ich muss sagen, alle diese ganzen, wie nennt man das, diese ganzen Pastellfarben, die sehen einfach meiner Ansicht nach mit dem Logo mega gut aus. Es gibt bei dem Hersteller immer mal so ein Qualitätsthema. Also hin und wieder mal sind Shirts nicht so geil. ich finde diesen Used-Look, wenn das dann so ein bisschen runtergerubbelt ist, irgendwie, finde ich persönlich sehr cool. Von daher ist das für mich okay. Ich würde aber auf jeden Fall empfehlen, vor der ersten Wäsche einmal Backpapier drauf und einmal drüber bügeln, nochmal zusätzlich über den Aufdruck.
Kai
01:45:49
Das ist der gleiche wie die letzten Jahre?
Britt-Marie
01:45:51
Tatsächlich, genau.
Sven
01:45:51
Das ist der gleiche wie die letzten Jahre, ja.
Kai
01:45:53
Ich habe mir damals einfach ein komplett falsches T-Shirt geschickt. Das war ja das Witzige. Das war ja irgendwie Stay Calm oder so. Irgend so ein T-Shirt. Ich packe es noch aus und ich hebe es so und schicke ihm dann es ist falsch und denke, ja, was sollte es denn sein? Du durfte es dann auch behalten, das hängt in meinem Schrank, also ich habe eins mit einem guten Schrank, aber es war das, was ich beendet hatte.
Britt-Marie
01:46:17
Tatsächlich kann ich sagen, weil du gesagt hast, du hast bisher Glück gehabt, dass letztes Jahr das Shirt, das ich auf Podstock getragen habe, habe ich dann einmal gewaschen, da war auch noch alles okay, dann habe ich es getragen und dann ist das Logo innerhalb von einer Woche komplett weg gewesen. Also ganz weg. War nicht nur Just Look, damit kann ich leben. Das ist völlig okay. Aber es war dann wirklich komplett weg. Und dann dachte ich, wow, es sollte schon länger als nur eine Wäsche und eine Woche halten. Aber da sind die auch wirklich sehr zuvorkommend gewesen. Ich habe denen dann geschrieben und dann meinten sie, ja, kein Thema und so. Aber lustig, ich hatte nämlich zwei Shirts bestellt, ein schwarzes und ein blaues. Und das schwarze, wie gesagt, alles komplett weg. Das blaue, problemlos. Da habe ich auch nichts gebügelt oder so. Das habe ich normal gewaschen, benutze ich heute auch noch. Und da hat alles gehalten. Also ich weiß nicht so genau, was da war.
Kai
01:47:05
Das eine hatte Lehrling gemacht, wahrscheinlich.
Sven
01:47:08
Ich habe zwei von den Piraten-Shirts und das eine hält auch top und das andere hat jetzt schon irgendwie einen harten Just-Look nach zwei Jahren. Zwei Jahre? Zwei Jahre, ja. Nicht mal zwei Jahre, anderthalb so. Wie gesagt, mit dem Just-Look kann ich gut leben. Aber bis jetzt habe ich von den Leuten, die Probleme hatten, die haben es dann halt reklamiert und das war nie ein Problem. Also da scheint nicht so zu sein. Das ist auch der Grund, weshalb wir dann bei den Hersteller geblieben sind. Weil man wäre dann auch nicht irgendwen, der irgendwelche Faschoparteien unterstützt oder irgendwelche andere Scheiße macht oder so. Und dann muss der Shop bei denen halt auch passen. Und das muss für uns irgendwie, also was heißt für uns, also für Sebastian, der sich da um die Sachen her kümmert, das muss irgendwie anders funktionieren und so, das ist halt nicht so ohne. Und dann haben wir gesagt, gut, okay, also wenn dann immer mal ein Qualitätsproblem ist, aber die da gut mit umgehen, dann ist es das halt.
Britt-Marie
01:47:59
Naja, und ihr braucht ja auch einen Shop, wo ihr nicht in die Vorkasse gehen müsst, oder? Also ihr braucht ja was.
Sven
01:48:03
Ja, genau.
Britt-Marie
01:48:04
Ja, ja.
Kai
01:48:06
Wie viele Voranmeldungen hattet ihr denn am Ende noch? Weil jetzt sind ja schon über 100.
Sven
01:48:11
Wir hatten auch über 100 oder um die 100. Das waren aber nicht die gleichen. Also es gab nicht wenige Leute, die sich ein Frühbuchungsticket, da hier so ein Frühbucher-Rabatt, irgendwie Early-Bird-Rabatt gesichert haben und den dann aber nie eingelöst haben.
Tanja
01:48:29
Also ich muss sagen, ich habe... Mich verklickt sozusagen. Ich habe zwei Tickets gekauft, hatte aber nur den Gutscheincode für eins und dann ist jetzt einer verfallen, aber ich finde das nicht schlimm.
Sven
01:48:41
Wäre aber auch kein Problem. Meldest du dich einfach hier.
Tanja
01:48:45
Mail at Potsdok? Ist ja quasi wie gesponsert sozusagen. Aber das ist halt auch vielleicht bei manchen Leuten das Problem gewesen, dass man das nicht hingekriegt hat.
Sven
01:48:54
Bei manchen Leuten das Problem gewesen, weil bei einigen haben wir es dann im Nachhinein halt noch geklärt, aber.
Tanja
01:49:04
Weil ich habe beide Early-Bird-Tickets geklickt, aber der Code ging dann halt an den anderen Ticketbesitzer direkt. Ich habe aber auch die Tickets gekauft.
Kai
01:49:18
Du kommst nicht alleine diesmal. Aber es ist doch schön, dass so viele wurden, obwohl es schon im April war.
Britt-Marie
01:49:27
Und das ist auch schon genug, damit es sich für euch deckt.
Sven
01:49:33
Das passt ja.
Kai
01:49:34
Sehr gut.
Sven
01:49:35
Ich sage mal, das nächste Ziel ist halt, dass wir wirklich, also wir haben ja diesmal auf die Hobbit-Hütten verzichtet, weil da halt noch eine andere Gruppe rein kann. Das Haus ist uns da an vielen Stellen mega entgegengekommen. Und die sind da, aber die haben halt einfach selber Beschränkungen, weil die halt auch irgendwie noch eine Trägerschaft da vom Landkreis haben. Also die dürfen nicht komplett frei machen, was sie wollen, Sondern sind da schon unter bestimmten Einschränkungen irgendwo. Also Einschränkungen, die haben halt Vorgaben so. Und ich sage mal, das Nächste, wir haben dann halt irgendwie so eine Personenzahl im Kopf. Die haben wir, glaube ich, auch schon gesagt, irgendwie so 140 oder sowas sind es, glaube ich. Wo wir dann halt sagen können, okay, da können wir dann auch wieder drüber nachdenken, wirklich das gesamte Gelände halt auch zu nutzen und so weiter und so fort. Wir müssen ein paar Sachen mit den Zimmern anders machen. Können nicht so viele Einzelzimmer anbieten, weil die halt auch gesagt haben, ihr könnt nicht unsere ganzen sechs Personen immer nur für eine Nase vergeben und wir müssen hinterher alles reinigen und sind aber nur für eine Übernachtung bezahlt worden, so nach dem Motto, das funktioniert nicht aber das läuft alles voll auf Augenhöhe mit denen und, ich rede davon, als wenn ich mit denen geredet hätte, ich habe da ja nichts mehr zu tun aber du bist wissend, Entschuldigung.
Kai
01:50:45
Tanja red ruhig weiter.
Tanja
01:50:47
Er hat ja am Anfang direkt die Einzelzimmer ja angeboten, aber die da alle geklickt worden sind, die haben ja geklappt, oder?
Sven
01:50:54
Ja, ja, klar. Wir hatten noch ein Thema, da habe ich mich aber zum Glück raushalten können, mit Leuten, die schon früher anreisen und dann Einzelzimmer hatten, weil wir ja am Anfang noch nicht das große Haus haben und nur im großen Haus gibt es überhaupt richtig native Einzelzimmer, weil es diese GruppenleiterInnenzimmer sind halt. Und da gibt es ein paar Leute, die dann irgendwie nochmal umziehen müssen und so. Und da, ja, da hatte das Team, das sich darum kümmert, das hatte da mal richtig geknurrt im Gehirn für zwei Tage.
Tanja
01:51:29
Das war das. Ja, ja, weil ich hatte gelesen, dass sie das irgendwie ausklamüsert haben, dachte ich, was war das? Okay, das war das.
Sven
01:51:35
Ja, genau. Und das ist halt das Schwierige gewesen, weil diese Umzieherei dann zwischendrin dann nochmal irgendwie schwierig ist. Und es sind ja auch Leute, die nicht ein Einzelzimmer irgendwie aus Lifestyle-Gründen haben, sondern die halt sagen, ich kann irgendwie aus einem voll nachvollziehbaren Grund irgendwie nicht mit anderen Leuten das Zimmer teilen und so. und ja.
Kai
01:51:59
Der nächste Podstock ist ja dann wieder im Sommer, sprich, das ist ja auch wieder schön zu zelten für Leute, die eher frieren.
Sven
01:52:05
Genau.
Kai
01:52:06
Ihr braucht 40 mehr, also ich meine, meine Familie kommt zu 5, wir packen die Brit wieder ein, sind wir schon zu 6. Wir sind ja schon auf der Weg.
Britt-Marie
01:52:13
Ich wollte nur sagen.
Kai
01:52:14
Wenn ihr zu 5 kommt.
Britt-Marie
01:52:16
Wenn da noch Platz ist, ja.
Kai
01:52:17
Wenn ihr mal das Familienauto, natürlich.
Britt-Marie
01:52:20
Ich wollte gerade sagen, Kofferraum ist immer Platz, kein Problem. Wir haben doch 7 Sitzer dann.
Kai
01:52:23
Das ist ja, die kriegen wir noch unter alles. Dann brauchen wir nur noch 34, die kriegen wir hin dann noch.
Sven
01:52:31
Ja, wir haben uns auch einiges noch überlegt, also es kommt jetzt auch in den nächsten Wochen noch das ein oder andere in Social Media Welle und wir haben uns auch dann irgendwie die Road to Podstock, da haben wir dann ja auch nochmal ein bisschen mehr Zeit. Wir haben jetzt auch ein paar Dinge gemerkt, die wirklich ganz gut funktioniert haben. Also diese Idee, irgendwie ganz viel mit Memes zu machen, das war meine und die war einfach nur aus, ich muss da irgendwie noch ein Bild dranhängen, du musst da einfach ein doofes Meme.
Kai
01:52:57
Ich habe es verfolgt und ich hasse ja Memes. Deswegen, also an den Posts.
Sven
01:53:04
Die wirklich nur Memes sind und keine wichtige Informationen enthalten, ist immer der Hashtag Podstock Memes mit dran.
Kai
01:53:12
Den kannst du so stumm schalten.
Sven
01:53:13
Dann wirst du also von den aussagefreien einfach nur Memes Posts verschont.
Kai
01:53:19
Nein, natürlich folge ich dem. Jeden Klick habt ihr dann verdient. Aber ich dachte immer, oh, jetzt fangt die an zu meme. mehr.
Sven
01:53:26
Ja, aber ganz ehrlich, es hat saugut funktioniert.
Kai
01:53:29
Ja, dann ist es doch gut.
Sven
01:53:30
Wir haben diverse Followys mehr bekommen. Die Dinger haben sich richtig gut geklickt. Und das hat der Reichweite echt gut getan. Da haben wir auch nochmal ganz andere Bubbles irgendwie angepiekst.
Kai
01:53:45
Natürlich.
Sven
01:53:47
Witzigerweise. Also ich hätte auch überhaupt nicht mit gerechnet. Das war einfach nur eine doofe Idee von mir.
Kai
01:53:52
Ich schon. Das ist ja die Realität. Das ist mir schon bewusst nur weil ich dann da kein... Ist ja auch nicht jeder so alt wie ich, ne? Das ist ja der alte weiße Mann und versteht's dann nicht mehr. Meine Tochter wäre jetzt wahrscheinlich schon eher das Ziel, dann. Die ist... Ich nenne jetzt nicht welche Tochter, weil eine hört ja zu, aber die macht ja... Ist ja so ein Ding interessiert.
Sven
01:54:11
Du bist der Einhorn-Typ.
Kai
01:54:12
Ja, genau. Deswegen, äh, Subscribe hat auch ein Ding geplant vor Ort, hab ich gehört, weil sie irgendwie Probleme haben, das nächste Subscribe zusammenzukriegen, ne? Also es war im Sendegate haben sie es drüber gehabt. Ein Meet. Wir planen mal, ob wir es nochmal hinkriegen.
Britt-Marie
01:54:33
Moment, ich verstehe es jetzt gerade nicht. Haben die einfach unabhängig vom Podstock ein Meet geplant oder haben die auf dem Podstock einen Slot?
Kai
01:54:42
Die haben ja, die ganze Zeit steht ja im Raum der nächste Subscribe. Sollte ja schon zweimal Standgefunde haben und irgendwie stirbt es gerade so ein bisschen und sie finden nicht mit den Leuten, die es machen wollen und so weiter. So kriege ich es auch nur am Rand mit. Und jetzt haben sie dann geschrieben, nächsten Termin, machen sie auf dem Podstock einfach so dieses, wer Interesse hat, sich mal zusammensetzt, mehr so ein Workshop oder so, kein Parallel, sondern dort, weil ja die Bubbles schon teilweise sich einfach überschneiden. Daher, weil es wäre ja schade, wenn es stirbt, aber sie haben so ein bisschen auch das Problem, sich zu finden, was denn der Sinn vom Subscribe ist ja so dann in Zukunft. Deswegen, weil ursprünglich ist ja halt eigentlich ein Entwicklerding gewesen für Ultraschall und das ist halt so nicht mehr der Fall.
Sven
01:55:29
Nicht für Ultraschall, für hier Potluff.
Kai
01:55:32
Potluff, ja genau, nicht Ultraschall. Alles eins am Ende. Alles klar. Aber das habe ich nur so im Sende-Gate mitgelesen, daher habe ich da auch gar keine Info. Nur, dass eben die ganze Zeit es einfach nicht stattgefunden hat, wieder. Da hoffen wir, was da kommt. Es gibt noch Podcast-Folge. Es gibt, Sven, Podcast-Folge steht da noch, Zeiten-Podcast-Folge.
Sven
01:55:56
Ach so, genau, ja. Es ist eine Podcast-Folge rausgekommen, wo dann nochmal irgendwie so ein paar Last-Manage-Infos sind und so weiter und so fort. Und nochmal so ein bisschen die Bitte an alle, die wirklich neu da sind, dann auch sich ruhig zu outen irgendwie und bei der Vorstellungsrunde vielleicht schon zu sagen, hey, hallo und irgendwie, wenn sie, ich bin neu hier, redet mit mir. Gibt es eine Schleife auf den Kopf.
Kai
01:56:22
Damit man euch erkennt, blinkt der Licht.
Sven
01:56:24
Ja, nein, das ja nicht, aber dass man einfach vielleicht auch, wie soll man das sagen, also es ist, es gab ja Leute.
Kai
01:56:36
Die haben gesagt, sie hatten Probleme, den Kontakt zu finden, ja schon, das gab es ja schon.
Sven
01:56:40
Und ich sage, ja.
Kai
01:56:41
Wenn das nicht leicht fällt, versteht man das auch, ja.
Sven
01:56:43
Verstehe ich das total, deswegen ringe ich jetzt auch so nach einer Formulierung, weil ich will das überhaupt nicht irgendwie kleinreden oder den Leuten vorwerfen oder so.
Kai
01:56:51
Auf keinen Fall.
Sven
01:56:51
Aber wenn man irgendwo neu ist, dann... ist es an einem selbst zumindest zu kommunizieren, hallo, ich bin neu, ich würde gerne mit irgendjemandem reden. Weil das sind Haufen Leute, die sich kennen, irgendwie dann im Zweifelsfall erstmal damit beschäftigt sind, sich zu freuen, dass man sich jetzt gerade sieht, und vielleicht nicht alle irgendwie permanent das Radar offen haben, ist hier vielleicht irgendjemand, den ich noch nicht kenne. das kann halt einfach passieren, dass man durchs Raster fällt so ein bisschen und so deswegen, hey, beim direkt beim Eröffnen irgendwie, beim Ankommen irgendwie, wenn man sich da ein Bändchen holt und so weiter schon sagen, hey, ich bin übrigens neu hier, ich mach gern das und das, könnt ihr mir irgendwen empfehlen hier, ich hör gern Heavy Metal und trage meistens schwarze Hoodies so, dann wird man dich schon zu mir schicken. Ja, also, wo ich dir dann sage, dass der Metal, den du hörst, scheiße ist.
Kai
01:57:59
Auf jeden Fall.
Sven
01:58:00
Schon sind wir Freunde.
Tanja
01:58:05
Ich war ja letztes Mal, das erste Mal dann persönlich da und ich fand es zum Beispiel schon mal schön, dass man am Anfang bei der Vorstellungsrunde, dass jeder einmal das Mikrofon in die Hand genommen hat, sofern man denn wollte und mal kurz was sagen konnte, wer man ist, weil manchmal, also ich weiß nicht, Ich muss immer noch daran denken. Ich fand das wirklich schön, als ich angekommen bin, haben sich wirklich viele direkt mal, also sind auf mich zugekommen und haben gefragt, wer bist denn du und wo musst du hin und darf ich dir das zeigen oder so. Ich war ganz beeindruckt, wie viele mich da breitwillig rumgeführt haben oder Hallo gesagt haben und so. Und ich dann auch mal ganz blöd gesagt habe, als dann einer sagte, ja, hallo, ich bin Stefan. Ich so. Welcher Stefan? Und als er dann weitergeredet hat, habe ich es dann auch gehört.
Britt-Marie
01:58:49
Sag einfach, welcher Podcast du bist.
Tanja
01:58:51
Genau. Ich habe es dann selber gehört, als er weitergesprochen hat. Aber erst mal ist so ein Name wie Stefan ein bisschen schwierig einzuordnen. Aber natürlich kenne ich die Gesichter nicht. Und ich fand es total schön, dass eigentlich alle ziemlich offen waren. Und dann eben auch die Vorstellungsrunde, dass man da ja auch Themen gesagt hat, zu denen man vielleicht ansprechbar ist und dann schon mal so ein bisschen wusste. Das fand ich total klasse. Also ich hatte eine total positive Erfahrung, fand ich. Ich fand total schön auf dem Podstock. Deswegen, dieses Jahr habe ich auch, ich glaube, mich verantwortlich zu fühlen, dass fünf weitere Leute neu diesmal dazukommen.
Sven
01:59:24
Geil, sehr gut.
Kai
01:59:26
Also das Thema hat man ja auch das Jahr zuvor schon mal als Thema besprochen. Deswegen war ja auch dieses, neue Leute versuchen, mehr anzusprechen oder so. Weil, also ich sage, ich war das erste Mal da, aber ich bin ja auch dann sehr, ich habe keine Probleme, mich einfach dazuzustellen. Aber das fällt nicht jedem so einfach, wie es mir dann fällt. und wir hatten uns ja auch schon, da gibt es schon Bubbles dort, die sich halt seit Jahren kennen und sich einmal im Jahr sehen, das ist halt einfach so.
Sven
01:59:50
Ja, aber das ist ja überhaupt nicht böse gemeint, aber wenn da irgendwie drei Leute, also wenn da vier Leute stehen und drei davon seid ihr, so dann gehe ich natürlich erstmal zu euch und begrüße euch und muss euch irgendwie einmal knudeln und keine Ahnung was und irgendwie, dann sitzen wir auch plötzlich irgendwie mit einer Flasche Jackie-Cola irgendwie auf dem Luftsofa und quatschen, ja.
Kai
02:00:12
Und am nächsten Sonntag, wir fahren schon wieder heim.
Sven
02:00:14
Genau, dann ist das ja gar nicht mit Absicht, jemanden auszuschließen oder sowas, aber man ist halt irgendwie, die Zeit ist halt begrenzt und ich sag mal klar, wenn mir dann auffällt, da steht irgendjemand so ein bisschen wie bestellt und nicht abgeholt rum, dann geh ich natürlich auch hin und sag, hallo, wer bist du denn, ich bin so und so und irgendwie, was machst du denn, was hörst du denn oder irgendwie, wie auch immer, ja, aber es fallen offensichtlich Leute immer mal wieder da durch. und, Tja, also das ist halt so und dann gucken wir mal. Also dieses, bei der Vorstellungsrunde, dass die Leute halt nicht nur irgendwie ihre Projekte sagen und so weiter, sondern vor allem auch sagen, für welche Themen, über was sie gerne reden wollen und so, das wollen wir, glaube ich, auf jeden Fall beibehalten. Das war beim letzten Mal auch so ein bisschen eine Reaktion darauf, dass wir gesagt haben, wir müssen irgendwie so ein bisschen besseres Onboarding machen halt und ja. Wir hatten auch immer mal überlegt, so ein Part-Innen-Programm irgendwie zu machen, nur dann bindest du halt im Zweifelsfall halt auch irgendwie Leute aneinander, für die das dann doof ist. so.
Kai
02:01:22
Vielleicht, ja.
Sven
02:01:25
Ja, das ist ja, ich sag mal, von der Papierform her trotzdem nicht immer der beste Match so. Und das ist dann irgendwie, man packt dann halt im Zweifelsfall auch Leuten in Verantwortung auf, die man, wo die vielleicht lieber nur nicht Nein sagen wollten irgendwie. Ja, gut, mal gucken. Aber diesmal ist der Freitag ja auch sehr viel freier. Also wir haben kein Programm im Sinne von Bühnenprogramm. Aber es gibt eine Rollenspielrunde, es gibt eine Blood on the Club Tower-Runde, also so ein Social Deduction-Game und es gibt ein Pub-Quiz.
Kai
02:02:02
Klar, wenn ich nicht da bin, dann geht das rein.
Britt-Marie
02:02:04
Ich wollte nämlich gerade sagen, Pub-Quiz finde ich auch geil.
Sven
02:02:07
Davor ist auf jeden Fall auch nur das Opening und dann passiert erstmal so eine halbe Stunde bis eine Stunde einfach programmmäßig auch gar nichts mit voller Absicht, Damit die Leute halt genau die Möglichkeit haben, miteinander zu reden, mal Hallo zu sagen, sich mal die Kreativtische und den ganzen Kram da irgendwie anzugucken, so diese ganzen Dauerangebote und überhaupt erstmal anzukommen, reinzukommen und nicht irgendwie gleich schon mit der ersten Show irgendwie am Start sind und die dann sehen müssen, in Anführungszeichen. und deswegen auch dieses dreigleisige Spielen am Anfang, dass man, ich sag mal, in einer kleinen Runde, in einer etwas größeren Runde und in einer großen Runde irgendwie auch die Möglichkeit hat, da, strukturiert etwas sozial zusammen zu machen oder man setzt sich einfach hin und, Trinkt was oder quatscht einfach oder was auch immer.
Kai
02:02:58
Für die Puzzle-Exchanger eine gute und eine schlechte Nachricht. Wir sind nicht da. Das heißt, meine Kinder schleppen nicht tonnenweiß Puzzle raus. Und dann gewusst ihr selbst, ob es eine gute oder eine schlechte Nachricht ist.
Sven
02:03:11
Ich habe die Eskalation des Puzzle-Exchanges wie jetzt schon hier an mehreren Homefronts. Alter Falter. Ich weiß auch, dass diverse Puzzle-Enthusiastinnen, nicht gegendert, in dem Fall, also schon gegendert, dass die auch schon irgendwie hinter den Kulissen schon ausgehandelt haben, welche Puzzles gar nicht erst auf den offenen Tisch kommen.
Kai
02:03:40
Sondern direkt getauscht werden.
Sven
02:03:41
Und so, da wurden schon Motive verhandelt und so. Also wenn ihr da einsteigen wollt, dann wendet euch an die Organisatoren des Puzzle Exchanges. Die sind da auf jeden Fall hinter den Kulissen schon. Es gibt schon mehrere, ihr kennt diese großen Einkaufstüten hier, diese PET-Recycling-Tüten. Ich glaube, es stehen schon drei oder vier bereit, wo Namen dran stehen und so. Ich habe hier hinter mir auch schon eine große Tüte stehen mit ... Zwei große Tüten stehen. Hier mit Material für den Malzeichenbasteltütteltisch und eine mit ganz vielen Perlen, weil ja diesmal wieder ganz viel mit Perlen gebastelt und noch mehr mit Perlen gebastelt wird.
Kai
02:04:25
Auch hier die gute Nachricht, wir sind nicht da.
Sven
02:04:28
Ich muss den ganzen Bums also hinterher mitnehmen.
Kai
02:04:32
Wahrscheinlich. Also wir hatten ja letztes Mal dieses Riesenpuzzle mitgenommen, dass sie dann irgendwie den Kofferraum gesprengt hat, endgültig.
Sven
02:04:41
40.000 Teile oder keine Ahnung.
Kai
02:04:44
Ein Riesenkarton.
Sven
02:04:45
Ein Riesenkarton. Quadratmeter.
Kai
02:04:46
Ich weiß auch nicht, welche meine Töchter gesagt hat, sie macht das. Natürlich wurde es nicht gemacht, aber es wurde jetzt weitergeschenkt. Wir haben jetzt jemanden kennengelernt, oder war es eine Familie? Ich weiß gar nicht, wo es hinging. Aber jemand, der dann auch völlig schockiert war, wie groß diese Schachtel war, diese Zahl einfach nicht als Puzzle vorstellen konnte. Also es ist nicht irgendwo blöd gelandet, sondern es ist bei jemandem gelandet, der puzzelt. Aber ja, dieses war zu groß für meinen Kofferraum. Da wurde es langsam eng dann.
Tanja
02:05:13
Was ist denn am Samstag im Potsdam-Programm um 15 Uhr? Aufbau TRSS.
Sven
02:05:22
The Revolutionary Squarry Show. Das ist eine Radiosendung, die MEO macht und die wir dann da einmal live am Podcast-Tisch aufnehmen. und das ist der Blocker davor. Ja, Weil da müssen wir einen Plattenspieler aufbauen und solche Geschichten.
Kai
02:05:44
Sehr gut. So, jetzt.
Sven
02:05:48
Nur für einen Podcast-Tisch.
Tanja
02:05:52
Podcast-Tisch, ja, ja, verstehe. Okay. Ja, spannend.
Kai
02:05:56
So, jetzt bin ich doch. Ich habe noch Ausschlag. Dann machen wir noch zum Abschluss. Ein Rudergerät wurde jetzt gekauft. Wir haben doch das letzte Mal drüber fachgesimpelt.
Britt-Marie
02:06:05
Oder? Aber wer hat es gekauft?
Tanja
02:06:07
Ich.
Britt-Marie
02:06:08
Du hast es gekauft. Du hast ja auch erzählt, dass du mich da irgendwie voll eingelesen hast und alles möglich. Ich war da sehr beeindruckt.
Tanja
02:06:14
Genau. Naja, ich fand die Idee dann irgendwie cool und dachte, das ist, glaube ich, was Sinnvolles für mich. Und jetzt habe ich mich entschieden gehabt und jetzt ist es hier. Ich habe es aufgebaut. Es gab auch gar nicht viel, was man da zusammenschrauben musste, aber sehr einfach.
Kai
02:06:28
Es gibt keinen Link. Soll ich jetzt stellen, wie es für dein Rudergerät aussieht?
Tanja
02:06:32
Ach, da hättest du einen Link gewollt.
Kai
02:06:33
Ah, natürlich.
Tanja
02:06:34
Also es ist ein Merach. Okay, das ist jetzt hier auch schon ausverkauft. Das war nämlich auch sehr reduziert preislich. Aber bestimmt gibt es das auf anderen Plattformen noch irgendwo. Aber die haben ja alle möglichen Geräte. Ja, wenn du zufrieden bist.
Kai
02:06:53
Wollen wir das immer wissen.
Britt-Marie
02:06:54
Aber die Frage ist ja, hast du es auch schon ausprobiert? Das ist doch immer im Zusammenhang.
Kai
02:06:57
Achso, gehe ich jetzt davon aus.
Tanja
02:07:00
Ich habe am Wochenende, genau, also ich habe es aufgebaut und musste ein bisschen Möbel rücken und habe hin und her. Ach, da ist es. Moment, jetzt habe ich einen Link. Okay, also ich habe es in weiß genommen, weil ich nicht wollte, dass es hässlich aussieht in meiner Wohnung. So, Link ist drin. Und genau, das Coole daran ist, es ist wirklich geräuschlos. Ich hätte es nicht gedacht, dass es wirklich so still ist. Ich wollte eins, wo ich den Nachbarn nicht belästige. Und es ist wirklich geräuscharm. Fast nicht zu hören.
Kai
02:07:38
Ah ja, ganz klassisch.
Tanja
02:07:39
Und ich habe am Wochenende, wie gesagt, ich habe es jetzt stehen. Und was cool ist, man kann es hochkant, also man kann es auch wirklich so hochstellen, dass es dann super wenig Platz wegnimmt. Jetzt steht es eben in einer Ecke in einem Raum und ich kann es runternehmen. Es ist ganz simpel zu handhaben. Es war mir auch wichtig, dass ich nicht überfordert bin von der Wuchtigkeit eines solchen Gerätes, dass ich es selber in der Wohnung im Zweifel auch ein bisschen transportieren kann, also irgendwo anders hinschieben. Und das hat vorne so ein paar Rollen und dann kann man es bewegen, das ist sehr praktisch. Und ich habe am Sonntag Fake-Holz-Verkleitung.
Kai
02:08:18
Ja.
Britt-Marie
02:08:19
Wo hast du denn den Link rein? Hast du den in die Show Notes rein?
Kai
02:08:23
Nein, ins Thema hat es reingekommen. Du musst vielleicht erneuern.
Tanja
02:08:27
Warte, ich kann es nochmal in den Team-Chat machen.
Britt-Marie
02:08:29
Nee, nee, macht nichts.
Kai
02:08:30
Aber in Schwarz gibt es den noch. Also in Weiß hat er 20 Euro mehr gekostet. Der ist leer.
Tanja
02:08:36
Ja, ich habe mehr Geld bezahlt dafür, dass es hübsch aussieht.
Kai
02:08:40
Dass es hübsch aussieht, weil das Schwarze kostet dann 20 weniger und ich habe Schwarz, aber auch okay.
Britt-Marie
02:08:45
Aber ganz ehrlich, bei dem Preis ist es doch dann auch scheißegal, ob du 20 Euro mehr oder weniger bezahlst.
Tanja
02:08:49
Ja.
Kai
02:08:49
Das ist dir ja, dass es ausverkauft ist. Das sehe ich.
Britt-Marie
02:08:52
Achso, na gut, okay.
Kai
02:08:52
Bei allem, die das leere ausverkauft.
Britt-Marie
02:08:54
Ja.
Kai
02:08:56
Und bei Kleider kann ich sogar finanzieren, ohne Zinse, ne? Nicht, dass wir für die Werbung machen. Nee, das mache ich nicht.
Tanja
02:09:00
Danke.
Kai
02:09:01
Ja, ja.
Tanja
02:09:03
Ja, aber es ist interessant, also hier, wer war das das letzte Mal, hat gesagt, ja, du musst üben, wie das ist mit der Bewegung und so. Und ja, ich habe schon geübt mit der Bewegung, dass die Bewegungsabläufe und die Atmung war nicht Atmen und so. Also, aber ich glaube, es ist genau das richtige Entscheidung gewesen, es ist richtig gut, weil es ist natürlich auch super. Es ist natürlich dann auch gleich Training für die Arme und meine Arme sind ja so ein Thema für mich, wie ich die auch trainiert bekomme und so. Und das ist richtig gut.
Britt-Marie
02:09:30
Also ich finde es ja gut, dass du den aufrecht hinstellen kannst, weil der einfach nicht so sehr im Weg steht, weil der ist ja schon recht groß. Aber eine Frage, ich finde ja, dass die Sitzfläche super unbequem aussieht.
Kai
02:09:41
Die ist bequem tatsächlich.
Tanja
02:09:44
Also man sitzt halt wirklich auf den Sitzhöckern.
Britt-Marie
02:09:48
Ja, das ist so ein bisschen... Okay, weil es ist nämlich so ein bisschen, also ich habe ja, das Problem habe ich ja immer bei so orthopädischen Sandalen oder hier, wie heißt die große Marke?
Tanja
02:09:58
Birkenstock.
Britt-Marie
02:09:59
Die haben dann immer so ein Fußbett drin und das ist nie wie mein Fußbett und deswegen haben mir die immer wehgetan als Kind. Ich habe das gehasst, solche Sandalen tragen zu. Und genauso finde ich ist das mit Fahrradsackeln und mit dem Ding, weil wenn dann da so Vertiefungen an bestimmten Stellen sind und du hast halt einfach einen anderen Po, dann ist es super unbequem. Aber das ist natürlich, denke ich, eher kein Problem für Leute, die normal, normale Warten haben.
Tanja
02:10:25
Wobei ich sagen muss, natürlich hat jeder auch so, ich sag mal, je nachdem wie die Hüfte so ist, gerade bei Frauen, die Sitzhöcker nochmal ein bisschen woanders, aber dieser, also ich war überrascht, das ist recht groß tatsächlich, diese Sitzfläche und man sitzt bequem. Ich dachte nämlich auch, ach, dann sitzt du da auf so einem kleinen Dings und schaukelst da, also im Zweifel fühlst du dich irgendwie instabil, irgendwie, aber das ist nicht der Fall jetzt hier.
Kai
02:10:49
Ich sehe auch belastbar bis 160 Kilo, das ist ja jetzt für die Preisklasse nicht üblich sogar, das ist ja, dass man immer so diese 120 Kilo kennt oder so, also die wirst du ja nicht haben, da ist es egal, aber das ist ja immer, wo du dann siehst, ist es halbwegs stabil, weil es hebt noch jemand, der ein bisschen schwerer ist.
Tanja
02:11:06
Mir war das Wichtigste, dass das Gerät selbst nicht so schwer ist, dass es sehr leise ist. Ja, und in dem Fall tatsächlich, dass es nicht hässlich ist. Weil ganz ehrlich, ich kaufe mir nichts Hässliches. Ich kaufe nichts Hässliches mehr. Du hast deinem Raum steht ja. Nee, nee, nee, niemals.
Kai
02:11:24
Hast du da Erfahrungen gemacht? Willst du nie mehr?
Tanja
02:11:27
Ja, nie, weil ich habe schon so viel hässliche Technik gekauft. Die benutze ich da nicht. Ich hasse das. Die stoppt dann ein und es sieht hässlich aus. Das geht nicht. Also entweder ist es was annehmbar Optisches oder es bleibt weg.
Britt-Marie
02:11:39
Ja, wie schön.
Tanja
02:11:41
Und auch kein hässliches Kabel mehr oder so. Es muss alles gut aussehen.
Britt-Marie
02:11:45
Jetzt sind wir also in dem Alter, ich verstehe. Aber wir sind ja alle, geht uns ja genauso. Ich wollte sagen, es ist dir dann bis zur Wohnungstür quasi geliefert worden. Und den Rest musst du selber quasi reinschleppen dann in das richtige Zimmer. Aber das ging gar nicht.
Tanja
02:11:59
Genau, aber das war ja tatsächlich ganz nah. Und also das Paket, da stand außen drauf mehr als 15 Kilo. Das war, glaube ich, so eine Standardangabe. Wie viel das genau wiegt, weiß ich jetzt gar nicht mehr. Aber es war halt nicht schwer tatsächlich. Es war sehr schmal gepackt. Und ich konnte es dann, ich habe es so ein bisschen auf die Spitze gedingst und habe es so ums Eck in das richtige Zimmer und da direkt aufgemacht, die Einzelteile und dann war das ja kein Problem mehr.
Kai
02:12:29
22 Kilo wiegt es insgesamt verpackt. Das ist ja okay. Fünfe und halb sind ja schon die Scheibe allein, die Schwungscheibe. Sieht gut aus. Für das Geld kann man jetzt gar nichts sagen.
Tanja
02:12:40
Ich bin beeindruckt, wie leise es tatsächlich ist. Und cool, ich hatte halt wirklich auch dann eins genommen. Ich kann vorne mein Tablet draufstellen.
Kai
02:12:49
Ich sehe das Bild.
Tanja
02:12:49
Ja. Also mein Traum ist, wenn ich den Bewegungsablauf mal komplett verinnerlicht habe, dass ich nicht mehr darüber nachdenken muss, dann gucke ich einfach eine Serie. Dann gucke ich eine Folge und dann habe ich meine Einheit sozusagen gerudert.
Kai
02:13:02
Ich dachte, du gehst live rudern oder Wettbewerber rudern. das wird mir ständig angezeigt, so eine neue App zu Wettkampfrudern gegen andere auf der Rudermaschine. Das ist ja genau mein Ding hier.
Tanja
02:13:16
Ich habe keine, Wettkampfambitionen überhaupt nicht.
Kai
02:13:22
Das sieht gut aus. Kann man sich zu uns überstellen, das ist sehr gut.
Tanja
02:13:27
Es ist wirklich auch nicht so groß. Für mich könnte es tatsächlich noch ein bisschen kürzer sein, wenn ich meine Beine komplett ähm, Durchgestreckt habe, habe ich hinten immer noch Luft. Ich komme nicht bis hinten ran. Ich meine, das soll ja auch nicht. Aber ich habe auch wirklich geguckt, dass es für meine Körpergröße nicht überdimensioniert ist, weil es gibt natürlich riesige Geräte. Ich will aber nicht so viel Platz in der Wohnung damit verschwenden. Also was Kleines hat für mich ja eh gereicht. Genau.
Kai
02:13:56
Ja, 1,50 bis 1,80 steht drauf, ja. Das ist doch ein Ding. So funktioniert es hier beim täglichen Nack, wir reden drüber. Wenn die Folgen nicht zu eng sind.
Britt-Marie
02:14:07
Wird es auch gekauft.
Tanja
02:14:08
Und die Idee kam ja tatsächlich durch deine Frau und ihr Laufband, wo ich dachte, eigentlich ist es schon richtig geil. Und dann habe ich hin und her drüber nachgedacht und dachte, ich glaube, mein Laufband bringt das für mich nicht. Das ist nicht ausreichend. Also ansonsten, das ist tatsächlich etwas, was ich hier zu Hause auch mache, Krafttraining. Oder jetzt gerade eher nicht so, weil ich gerade nicht so motiviert war. Aber ich glaube, das ist nochmal ein guter Impuls, jetzt was zu tun. Und das Geile ist halt wirklich, dass es so viele verschiedene Körperpartien beinhaltet und eben auch die Arme, Schultern, Rücken, klar, Beine, Bauch auch. Aber die Arme mit dabei zu haben, finde ich schon, ist für mich ein richtiger Bonus.
Kai
02:14:48
Ich meine, hast du mal diese Rudersklavin, in den alten Filmen gesehen, wie die aussahen? Die waren alle fit. Bei Ben Hua oder so, das ist ja das stimmt.
Sven
02:14:58
Wie du danach gehst, brauchst du so ein Rad, wo du irgendwie immer was so in den Kreis schieben musst, wie bei Conan. Oder so als 14-jähriger Begle da reinkommt und dann an einem Schwarzenegger rauskommt.
Kai
02:15:11
Ja, da braucht man aber mehr Platz, weil so ein Rad will ja auch Gewicht haben. Also jetzt, man stellt immer wieder fest, wir sind vielleicht kein großer Werbepodcast, aber wenn jemand werben will, wir selbst als Kunde sind sehr gut. Alles, was ihr auf Geräte tippt, wird direkt umgesetzt.
Britt-Marie
02:15:30
Technik, Geräte, eigentlich.
Kai
02:15:32
Ich weiß nicht, wie unsere Zuhörende sind, aber wir selbst sind empfänglich für Werbung.
Tanja
02:15:38
Stimmt.
Kai
02:15:39
So, siehst du, da haben wir doch schon wieder ... Ich suche gerade mein Outro. Sehr gut. Habe ich eigentlich schon nächste Termine rausgegeben oder bin ich einfach nur froh gewesen, dass ich bis März irgendwelche Termine geschafft hatte? Ich weiß es gar nicht.
Sven
02:15:55
Was soll ich denn das jetzt wissen?
Kai
02:15:56
Ja, du schreibst mich ja dann wieder überrascht an.
Britt-Marie
02:15:58
Heute war der letzte. Also die Leute wissen wir noch nicht.
Kai
02:16:02
Ah ja gut, dann werde ich die demnächst mal gucken. Es wird ja jetzt hoffentlich dann wieder ruhiger, weil es kommen ja die Osterferien und dann ist auch der, Kommunionsunterricht vorbei. Der ist ja echt. Und dann habe ich heute wirklich, du warst ja nicht der Erste, wenn der mir geschrieben hat, ob heute was ist, siehst du?
Sven
02:16:20
Habe ich schon gehört.
Kai
02:16:21
Wir hatten ja ein bisschen Zeit.
Sven
02:16:21
Uns zu unterhalten, bis du ankamst.
Kai
02:16:24
Hätte ich noch den Rest nicht anschreiben müssen, dass es heute ist vielleicht eine... Aha, okay, sehe schon die Themen für nächstes Mal. Na dann, schön, dass es geklappt hat. Ich fühle mich irgendwie so leise, aber ihr hört mich, ne?
Sven
02:16:36
Ja, ist cool.
Kai
02:16:37
Sehr seltsam. Wie gesagt, schön, dass es geklappt hat. Dann wünsche ich viel Spaß auf dem Podstock, falls wir vorher keine Folge haben. Wahrscheinlich nicht, weil es ist ja schon demnächst. Und, dann erzählt Sven das nächste Mal davon. Und die Tanja, es sind ja zu zweit da.
Sven
02:16:53
Und vielleicht der Laszlo.
Kai
02:16:54
Und vielleicht der Laszlo. Daher wünsche ich noch einen schönen Abend. Und wir hören uns bald wieder. Bis denn. Ciao.
Tanja
02:17:02
Ciao.
Sven
02:17:02
Tschüssi.
Britt-Marie
02:17:03
Tschüss.

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